Bei Kimi Antonelli und Carlos Sainz fliegen nach einer Szene im Belgien-Training die Fetzen. Der Spanier reagiert deutlich auf eine Beleidigung.
Zwischen Carlos Sainz und Kimi Antonelli herrscht nach dem Trainingsfreitag zum Großen Preis von Belgien dicke Luft. Auslöser war eine Szene im ersten Freien Training in Spa-Francorchamps, bei der sich die beiden Formel-1-Piloten auf der Strecke in die Quere kamen.
Sainz war am Ausgang von Stavelot langsam unterwegs, als sich Antonelli auf einer schnellen Runde näherte. Der Mercedes-Pilot musste seine Runde abbrechen und beschimpfte den Williams-Fahrer daraufhin am Funk als „Idioten“.

Nach dem Training erklärte Antonelli, warum er sich über seinen Konkurrenten derart geärgert hatte.
„Er ist in der schnellen Kurve vom Gas gegangen. Da fährt man im siebten Gang heraus. Ich musste abbrechen, das war ziemlich riskant“, schilderte der WM-Spitzenreiter die Situation.
Gleichzeitig räumte Antonelli ein, dass seine Wortwahl nicht angemessen war: „Klar, was ich in der Hitze des Gefechts gesagt habe, war nicht gerade das Beste, aber es war ziemlich gefährlich.“
Sainz kontert Antonellis Funkspruch
Sainz wollte die Beleidigung seines Konkurrenten allerdings nicht einfach so stehen lassen. Der Spanier reagierte nach dem Training deutlich auf Antonellis Funkspruch.
„Ich denke nicht, dass er mich am Funk einen Idioten nennen sollte. Fluchen und andere Fahrer zu beleidigen ist verboten. Er sollte mal runterkommen“, konterte Sainz.
Sportlich verlief der Trainingsauftakt für beide Fahrer unterschiedlich: Während Antonelli im zweiten Freien Training die Bestzeit setzte, erlebte Sainz einen schwierigen Freitag in Spa. Für den Spanier reicht es zum Auftakt nur zum 16. Platz, 2,3 Sekunden fehlten bei seinem schnellsten Umlauf auf Antonelli.
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