Max Verstappen ärgert sich im Belgien-Training über die Schaltvorgänge seines Red Bull. Nach seinem Funk-Ausraster erklärt er die Hintergründe.
Red Bull-Pilot Max Verstappen erlebte keinen einfachen Trainingsfreitag beim Großen Preis von Belgien. Zwar setzte er im ersten Freien Training noch die Bestzeit, am Nachmittag kämpfte der Niederländer jedoch mit mehreren Problemen.
Besonders die Schaltvorgänge seines Red Bull sorgten bei Verstappen für mächtig Frust. Am Funk machte der viermalige Formel-1-Weltmeister seinem Ärger deutlich Luft und bezeichnete die Situation sogar als „peinlich“.

Nach dem Training erklärte Verstappen, warum ihn das Problem derart auf die Palme brachte. Offenbar spielte dabei die Software des Autos eine entscheidende Rolle.
„Ich reagiere auf solche Sachen immer sehr sensibel, weil ich daran arbeite und es verbessern möchte“, erklärte Verstappen. „Ich glaube, es war so etwas wie ein Software-Update oder -Downgrade, das etwas brauchte, um die Gangwechsel neu zu lernen. Am Ende wurde es dann aber wieder etwas besser.“
Verstappen sieht Red Bull im Hintertreffen
Sportlich lief das zweite Training für Verstappen nicht ganz nach Wunsch. Nachdem er die erste Session noch an der Spitze beendet hatte, musste er sich am Nachmittag mit Rang drei begnügen. Auf die Bestzeit von Mercedes-Pilot Kimi Antonelli fehlte ihm knapp eine halbe Sekunde.
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Die Schwierigkeiten kommen für Verstappen allerdings nicht völlig überraschend. Neben der Abstimmung stellt auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Spa auch das Energiemanagement eine besondere Herausforderung dar. Zudem fehlt ihm der auf der auf den Geraden wesentlich effizientere Heckflügel, der aufgrund der letzten Unfälle in Spa nicht zum Einsatz kommt.
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