Formel 1

Newey reagiert auf Horner-Gerüchte bei Aston Martin

Formel 1 Adrian Newey Aston Martin Ungarn 2026
Adrian Newey. Credit: Bryn Lennon/Getty Images
Bianca Garloff
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Seit Monaten wird Christian Horner mit einem Formel-1-Comeback in Verbindung gebracht. Vor dem Ungarn-GP äußert sich nun Aston-Martin-Teamchef Adrian Newey erstmals zu den Spekulationen.

Kehrt Christian Horner in die Formel 1 zurück? Seit seinem Abschied von Red Bull reißen die Spekulationen nicht ab. Vor allem Aston Martin wird immer wieder als möglicher Arbeitgeber des langjährigen Teamchefs gehandelt. Jetzt hat sich Adrian Newey erstmals öffentlich zu den anhaltenden Gerüchten geäußert.

In der offiziellen FIA-Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Ungarn wurde der Aston-Martin-Teamchef direkt auf Horner angesprochen. Seine Antwort fiel allerdings zurückhaltend aus.

„Ich höre immer wieder diese Gerüchte über Christian. Ich kann das nicht weiter kommentieren, ich weiß wirklich nichts darüber“, sagte Newey.

Newey stärkt Aston-Martin-Führung den Rücken

Newey und Horner arbeiteten fast zwei Jahrzehnte lang gemeinsam bei Red Bull zusammen und feierten in dieser Zeit zahlreiche WM-Titel. Allerdings soll die Harmonie vor Neweys Abschied nicht mehr die größte gewesen sein. Eine Wiedervereinigung bei Aston Martin hält der Stardesigner deshalb nicht für ein Thema.

Formel 1 Aston Martin Adrian Newey 2026
Adrian Newey. Credit: Aston Martin

„Alles, was ich sagen kann, ist, dass wir mit unserem oberen Führungsteam sehr zufrieden sind. Wir werden vielleicht ein paar kleinere Anpassungen vornehmen, aber mit dem Personal, das wir bei Aston Martin haben, sind wir sehr glücklich“, erklärte der 67-Jährige.

Damit dämpft Newey die Spekulationen um einen möglichen Horner-Wechsel relativ klar.

Fokus liegt auf Aston Martins Aufholjagd

Der Brite beschäftigt sich derzeit ohnehin lieber mit der sportlichen Zukunft seines Teams. Aston Martin brachte zum Ungarn-GP ein umfangreiches Update an den AMR26, nachdem der Saisonstart mit dem Honda-Antrieb deutlich hinter den Erwartungen geblieben war. Resultat: Erstmals schaffte es Fernando Alonso in den zweiten Qualifying-Abschnitt.

Besonders positiv bewertet Newey inzwischen die Kooperation mit Motorenpartner Honda. Der enttäuschende Saisonstart habe beide Seiten enger zusammengeschweißt.

Formel 1 Fernando Alonso Aston Martin Ungarn 2026
Fernando Alonso. Credit: Clive Mason/Getty Images

„Das Positive an diesem – man kann es nicht anders nennen – katastrophalen Start ist, dass er Honda und uns in eine sehr enge Zusammenarbeit gebracht hat. Aus Beziehungssicht bin ich mit den Fortschritten, die wir machen, sehr zufrieden. Und wenn sich Beziehungen verbessern, verbessert sich gewöhnlich auch die Leistung.“

Ob Christian Horner tatsächlich in die Formel 1 zurückkehrt, bleibt damit weiter offen. Zumindest Aston Martin sieht derzeit offenbar keinen Bedarf, seine Führungsetage umzubauen.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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