Ferrari sucht die schnellste Nachwuchs-Pilotin

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Formel 1; Credit: Ferrari
Formel 1; Credit: Ferrari

Wer wird die nächste Frau in der Startaufstellung der Formel 1? Der Automobilweltverband FIA hat eine Initiative geschaffen, um schnelle Kartfahrerinnen zu unterstützen. Im Rahmen des „FIA Girls on Track – Rising-Star“-Programms bekommt eine der Damen auch einen Platz im Nachwuchskader von Ferrari. Dieser Kader hat Charles Leclerc bereits zum Ferrari-Stammfahrer und zu zwei GP-Siegen geführt. 

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In einem Auswahlverfahren sind inzwischen vier Kandidatinnen übrig geblieben. Als nächstes stünde eigentlich ein Formel-4-Test in Fiorano an. Doch weil eine der Teilnehmerinnen sich das Coronavirus eingefangen hat, ist die Probefahrt auf unbestimmte Zeit verschoben. Erst dann soll die Gewinnerin feststehen. 

Formel 1; Credit: Ferrari
Formel 1; Credit: Ferrari

Die vier Kandidatinnen sind Julia Ayoub und Antonella Bassani aus Brasilien, Dorinane Pin aus Frankreich sowie Maya Weug aus Spanien. Sie sind alle zwischen 14 und 16 Jahre alt und kommen aus dem Kartsport. Nur Pin hat bereits Rundstreckenerfahrungen im französischen Renault Clio Cup gesammelt.

16-jährige Spanierin die Favoritin?

Am vielversprechendsten gilt die Spanierin Weug. Sie ist mit 16 Jahren zwar die älteste der vier Kandidatinnen, doch hat sie im Kartsport bisher die besten Leistungen gebracht. In der Europameisterschaft belegte sie 2020 den 17. Platz von 108 Teilnehmern. Dabei war sie die beste von sieben Frauen am Start. 

Auch an anderer Stelle wird nach einer Formel-1-Rennfahrerin gesucht. Die Frauenmeisterschaft W Series soll daher 2021 bei acht Rennen im Rahmen der Formel 1 ausgefahren werden. 

In den Formel-1-Nachwuchsserien Formel 2 und Formel 3 waren 2020 insgesamt 58 Fahrer unterwegs. Darunter war nur eine Frau: Sophia Flörsch. Sie arbeitet an einer weiteren Saison in der Formel 3.

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