Formel 1: Ferrari kontert Betrugsvorwürfe

Max Verstappen ist ein Freund offener Worte. Nach dem GP der USA kommentierte er Ferraris schwache Leistung deshalb mit den Worten: „Das passiert, wenn man aufhören muss zu schummeln.“

Klar: Verstappen bezog sich auf eine technische Direktive der FIA, die kurzzeitige Spitzen in der Benzindurchflussmenge unter Strafe stellt. Damit – so der Verdacht der Konkurrenz – hatte Ferrari zuvor seine Höchstgeschwindigkeit auf den Geraden getunt.

Jetzt schlägt Ferrari verbal zurück. Präsident Louis Camilleri beim Weihnachtsdinner in Maranello auf die Frage, warum die Scuderia damals nicht gleich gekontert habe: „Manchmal ist Schweigen kraftvoller als Worte.“

Und weiter: „Wir sind Ferrari. Warum sollten wir einem 22-jährigen Kind Glaubwürdigkeit schenken? Es war ein Weg, uns unter Druck zu setzen.“

Verstappen und Ferrari, das wird in absehbarer Zeit keine Liebe mehr. Sind die Italiener am Holländer interessiert? Kurze und trockene Antwort des Präsidenten: „Nein.“

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