Das Duell Sebastian Vettel gegen Charles Leclerc elektrisierte die Fans in der Saison 2019 – und nicht nur die. Auch Sky-Experte Ralf Schumacher schaute genau hin.

Seine Analyse gegenüber F1-Insider.com: „Es war nicht zu erwarten, dass Leclerc schon so früh in seiner Karriere diesen extremen Druck auf Vettel ausüben und ihn so in Fehler treiben kann. Trotzdem darf man nicht vergessen: Er hat zwar manchmal Pech mit der Technik, machte aber auch Fehler. Ich glaube trotzdem, dass Sebastian nicht ganz so abgebrüht ist wie Charles.“

Credit: F1-Insider.com

Schumi II nennt ein Beispiel: „Monza, wo Charles Sebastian aus welchen Gründen auch immer nicht den versprochenen Windschatten gab. Seitdem ist das Verhältnis gelinde ausgedrückt etwas distanzierter.“

Vettel kochte damals vor Wut, würdigte Leclerc beim 90-Jahre-Ferrari-Teamfoto nach dem Qualifying keines Blickes. Allein: Muss man genauso abgebrüht sein wie Leclerc, um Erfolg zu haben?

Der Bruder von Rekordweltmeister Michael Schumacher: „Sagen wir mal so: Charles hat bei Ferraris Heim-GP in Monza die Chance gesehen, Sebastian den Rang abzulaufen. Was ich interessant finde: dass sein Chef Binotto ihm danach mehr oder weniger noch recht gegeben hat. Das war in meinen Augen ein Fehler, denn Charles hat eine Abmachung gebrochen. Er ist noch jung, und er wird lernen müssen, dass solche Aktionen oft in einer Einbahnstraße enden. Ob Vettel ihm in Zukunft helfen wird, wenn Charles ihn braucht, glaube ich nicht.“

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