Früher waren sie erbitterte Feinde, jetzt werden sie langsam aber sicher zu Freunden: Sebastian Vettel und Lewis Hamilton.

Immer häufiger sieht man beide in vertrauten Gesprächen, in Pressekonferenzen witzeln, sich gegenseitig abklatschen.

So auch nach dem GP in Mexiko. Da bezeichnete Vettel Hamilton sogar als “magischen Reifenmasseur”. Vettel scherzte vor den TV-Kameras: “An alle Frauen auf diesem Planeten: Wenn er so massiert, wie die Reifen in Mexiko, ist das magisch!”

Hamilton konnte nur schüchtern lächeln, sagt aber: “Ich freue mich auf jedes Duell mit Sebastian.” Er war auch einer der wenigen, die Vettel in seiner Krise stark geredet haben. “Ein vierfacher Weltmeister kommt immer aus dem Tief.”

Hamilton und Vettel haben die letzten zehn Jahre dominiert, holten seit 2008 gemeinsam neun WM-Titel. Am kommenden Wochenende werden es zehn sein, wenn Hamilton mindestens Achter wird und damit seine sechste WM einfährt. Insgesamt standen beide schon 55 Mal als Erster und Zweiter gemeinsam auf dem Podest, holten zusammen 136 Siege.

In Austin will Vettel seinen zweiten Saisonsieg holen. Hamilton will neben seinem WM-Titel seine erste Poleposition seit Hockenheim.

Der Brite: “Wir haben jetzt Ferrari dreimal hintereinander überlistet – obwohl sie jedes Mal die Pole-Position hatten. Mercedes hat einfach die besten Denker in der Formel 1. Auch wenn ich schon oft über die Strategie im Cockpit nicht zufrieden war und am Funk wetterte. Aber verdammt, sie haben mit ihren Boxenstopp-Ansagen fast immer recht.”

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