Keine Punkte für Nico Hülkenberg in Barcelona, der sechste Nuller in Serie für Audi. Der Deutsche erklärt, was zum Aus in Spanien führte.
Für Nico Hülkenberg endete der Große Preis von Spanien mit einem der kuriosesten Ausfälle seiner Karriere. Der Audi-Pilot lag in Barcelona aussichtsreich auf Punktekurs, ehe plötzlich das Licht ausging und das im wahrsten Sinne des Wortes.
„Liam ist mit seinem linken Hinterrad ein bisschen ins Kies gefahren“, erklärte Hülkenberg bei Sky. „Dabei hat er einiges an Kies aufgewirbelt. Ein Stein hat einen Schalter an meinem Auto getroffen und den Wagen auf einen Schlag ausgeschaltet.“

Hülkenberg auf Punktekurs ausgeschieden
Der Deutsche konnte zunächst selbst kaum glauben, was passiert war. „Das ist mir in den 16 Jahren, die ich jetzt in der Formel 1 fahre, noch nie passiert“, sagte Hülkenberg und schüttelte ungläubig den Kopf.
Bis zu diesem Zeitpunkt war Audi auf dem Weg zu einem dringend benötigten Punkteresultat. Hülkenberg hielt sich in den Top 10 und lieferte sich spannende Duelle mit den Racing Bulls. Statt wichtiger Zähler stand am Ende jedoch erneut eine Nullnummer.
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Damit bleibt Audi auch nach sieben Rennen bei gerade einmal zwei Punkten, eingefahren von Gabriel Bortoleto beim Saisonauftakt in Melbourne. Seitdem wartet der Neueinsteiger vergeblich auf weitere Erfolgserlebnisse und verliert zunehmend den Anschluss ans Mittelfeld.
Nur Cadillac und Aston Martin hinter Audi
In der Konstrukteurs-WM liegen nur noch Cadillac und Aston Martin hinter Audi. Die ambitionierten Ziele des Werksteams sind damit bereits früh in der Saison in weite Ferne gerückt.
Auch für Hülkenberg persönlich läuft die Saison historisch schlecht. Der 38-Jährige wartet weiterhin auf seine ersten Punkte und erlebt den schwächsten Saisonstart seiner langen Formel-1-Karriere. Seit seinem Debüt im Jahr 2010 hatte der Deutsche noch nie die ersten sieben Rennen einer Saison ohne einen einzigen WM-Zähler beendet.
Ausgerechnet ein aufgewirbelter Stein sorgte nun dafür, dass diese Negativserie weitergeht.
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