Formel 1: GP Katar


Die Formel 1 gastiert an diesem Wochenende in Katar. Alle Ergebnisse, Trainingsberichte, News zu Qualifying und Rennen 2025 gibt es hier. Sky überträgt live – alle TV-Infos hier.
Max Verstappen hat den Titelkampf der Formel 1 offen gehalten. Der Red-Bull-Pilot gewinnt den Großen Preis von Katar und verhindert damit die vorzeitige Krönung von Lando Norris. Der McLaren-Star kommt nach einem Taktikfehler seines Teams nur als Vierter ins Ziel. Oscar Piastri wird Zweiter, Carlos Sainz im Williams Dritter.
Für Norris war klar: Ein Sieg hätte zum WM-Titel gereicht. Doch schon am Start verliert er entscheidend an Boden, wird erst von Verstappen, später auch taktisch ausgebremst. McLaren verzichtet beim frühen Safety-Car nach einem Unfall von Nico Hülkenberg (Sauber) auf den Boxenstopp, muss später zweimal nachziehen – ein strategischer Nachteil, den Verstappen souverän nutzt.
Der Niederländer liegt nun nur noch zwölf Punkte hinter Norris. Auch Piastri bleibt mit 16 Punkten Rückstand im Rennen. Alle drei Fahrer haben in dieser Saison sieben Siege geholt. Der Titel wird damit wie schon 2021 beim Saisonfinale in Abu Dhabi entschieden.
1. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:24:38,241 Std.
2. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +7,995
3. Carlos Sainz (E), Williams, +22,665
4. Lando Norris (GB), McLaren, +23,315
5. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +28,317
6. George Russell (GB), Mercedes, +48,599
7. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +54,045
8. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +56,785
9. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:00,073 min
10. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1:01,770
11. Alex Albon (T), Williams, +1:06,931
12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1:17,730
13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1:24,812
14. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1
15. Esteban Ocon (F), Haas, +1
16. Pierre Gasly (F), Alpine, +1
17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +2 * (Aufgabe)
18. Isack Hadjar (F), Racing Bulls,+2 * (Reifenschaden)
19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin
20. Isack Hadjar (F), Racing Bulls
Ausfälle
Oliver Bearman (GB), Haas
Nico Hülkenberg (D), Sauber
Fahrer
1. Norris 408 Punkte
2. Verstappen 396
3. Piastri 392
4. Russell 309
5. Leclerc 230
6. Hamilton 152
7. Antonelli 150
8. Albon 73
9. Sainz 64
10. Hadjar 51
11. Hülkenberg 49
12. Alonso 48
13. Bearman 41
14. Lawson 38
15. Tsunoda 33
16. Ocon 32
17. Stroll 32
18. Gasly 22
19. Bortoleto 19
20. Colapinto 0
21. Doohan 0
Teams
1. McLaren 800 Punkte
2. Mercedes 459
3. Red Bull Racing 426
4. Ferrari 382
5. Williams 137
6. Racing Bulls 92
7. Aston Martin 80
8. Haas 73
9. Sauber 68
10. Alpine 22
McLaren dominiert weiter in Katar. Nach dem Sprint-Sieg durch Oscar Piastri am Nachmittag holt der Australier auch die Pole-Position fürs Hauptrennen und fährt dabei einen neuen Streckenrekord. Zweiter wird WM-Leader Lando Norris (0,108 Sekunden zurück), der in seinen finalen Versuch einen Fehler einbaut und die Runde abbrechen muss.
„Das wird morgen ein hartes Rennen“, prophezeit Piastri auch aufgrund der zwei Pflichtstopps. Norris räumt ein: „Oscar ist stark gefahren. Ich kann mich nicht beklagen, habe einfach die Runde nicht zusammenbekommen.“
Max Verstappen quetscht alles aus seinem Red Bull und landet mit 0,264 Sekunden Rückstand auf Platz drei. Damit hält er seine minimale WM-Chance am Leben. „Wir sind immer noch hinten dran,“ sagt der Niederländer. „Aber ich habe mich schon etwas wohler gefühlt. Überholen ist schwierig, mal sehen, was wir morgen hinbekommen.“

Mercedes-Pilot George Russell wird Vierter vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli. Starke Leistung auch von Isack Hadjar im Racing Bull, der von Platz sechs startet vor Carlos Sainz (Williams) und Fernando Alonso (Aston Martin).
Nico Hülkenberg verpasst auf Platz elf den Einzug ins Finale um drei Tausendstelsekunden. Immerhin: Er schlägt seinen Teamkollegen Gabriel Bortoleto (Platz 14) und geht im teaminternen Sauber-Duell mit 12:11 in Führung.
Nächste Schlappe für Lewis Hamilton: Wie schon im Sprint-Qualifying kommt der siebenmalige Champion nicht auf Touren und wird nur 18. Das Drama um den Briten geht weiter. Zum dritten Mal in Folge ist er nun in Q1 gescheitert. „Ich glaube, der ist komplett verzweifelt“, urteilt Sky-Experte Ralf Schumacher.
Sein Teamkollege Charles Leclerc schafft es immerhin auf Platz zehn. Schrecksekunde für den Monegassen in Q3: Er legt einen Highspeed-Dreher aufs Asphalt-Parkett. „Das ist gar nicht lustig in so einem schnellen Streckenteil“, betont Schumacher.
1. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:19.387
2. Lando Norris (GB), McLaren, +0.108
3. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +0.264
4. George Russell (GB), Mercedes, +0.275
5. Andrea Kimi Antonelli (I), Mercedes, +0.459
6. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +0.727
7. Carlos Sainz (E), Williams, +0.900
8. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1.031
9. Pierre Gasly (F), Alpine, +1.090
10. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1.174
11. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +0.966*
12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1.046
13. Oliver Bearman (GB), Haas, +1.051
14. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1.147
15. Alex Albon (T), Williams, +1.242
16. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1.374
17. Esteban Ocon (F), Haas, +1.477
18. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1.520
19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1.671
20. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1.750
Oscar Piastri setzt in Katar ein dickes Ausrufezeichen im WM-Kampf. Der McLaren-Pilot gewinnt den letzten Sprint der Saison und macht damit unmissverständlich deutlich, dass er sich nicht in die Rolle des Wasserträgers für WM-Leader Lando Norris drängen lässt. Norris selbst wird hinter George Russell Dritter – genug, um mit einem ordentlichen Polster in den Grand Prix zu starten.
Wochenlang hatte Piastri nicht mehr gewonnen, jetzt meldet er sich pünktlich zum Saisonfinale zurück. Sein Triumph unter Flutlicht auf dem Lusail International Circuit bringt ihn wieder näher an Norris heran – der Vorsprung des Briten schrumpft auf 22 Punkte. Entsprechend selbstbewusst funkt er nach dem Zieleinlauf: „Lasst uns so weitermachen.“

Norris bleibt trotz Rang drei klar im Vorteil. Auf Max Verstappen, der Vierter wird, hat er nun 26 Zähler Vorsprung. Die WM kann er bereits am Sonntag entscheiden, beispielsweise mit einem Sieg. Grundsätzlich gilt
Die Startaufstellung für den Grand Prix wird heute um 19 Uhr (MEZ) ermittelt.
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 26:51,033 min
02. George Russell (GB), Mercedes, +4,951 sec
03. Lando Norris (GB), McLaren, +6,279
04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +9,054
05. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, + 19,327
06. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +21,391
07. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +24,556
08. Carlos Sainz (E), Williams, +27,333
09. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +28,206
10. Alex Albon (T), Williams, +28,925
11. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +32,966
12. Oliver Bearman (GB), Haas, +34,529
13. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +35,182
14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +36,916
15. Esteban Ocon (F), Haas, +38,838
16. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +39,638
17. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +46,171
18. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:09,534 min
19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:17,960
20. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1:20,804
Comeback des WM-Zweiten: Oscar Piastri fährt im Sprint-Qualifying zum Großen Preis von Katar am Freitagabend unter Flutlicht zur Pole-Position. Mit einer perfekten Schlussrunde holt sich der Australier Platz eins – und hält das McLaren-Duell weiter offen.
Sein Teamkollege Lando Norris, der sich an diesem Wochenende theoretisch zum ersten Mal zum Weltmeister krönen kann, landet nur auf Platz drei. Dazwischen überrascht George Russell, der im Mercedes eine seiner besten Qualifying-Runden des Jahres zeigt.

Für Max Verstappen wird der Start ins Katar-Wochenende zum Rückschlag. Der viermalige Champion qualifiziert sich im Red Bull nur auf Rang sechs. Besonders bitter: Ausgerechnet Teamkollege Yuki Tsunoda ist schneller und schiebt sich auf Platz fünf.
Verstappen fluchte mehrfach über Funk über die Balance seines RB21 – und wirkte, anders als zuletzt in Las Vegas, chancenlos gegen McLaren.
Das größte Drama des Qualifyings erlebt indes erneut Lewis Hamilton. Der siebenmalige Weltmeister scheitert im Ferrari bereits in Q1 und wird nur 18. „Oh mann, das Auto fährt einfach nicht schneller“, resigniert er am Funk.

Der einzige Deutsche im Feld, Nico Hülkenberg, landet im Sauber auf Rang 14.
Weiter geht’s mit dem Sprint am Samstag um 15 Uhr. Verstappen muss dafür dringend Antworten finden, wenn er die papayafarbene Übermacht in Katar noch gefährden will.
1. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:20,055 Min.
2. George Russell (GB), Mercedes, 1:20,087
3. Lando Norris (GB), McLaren, 1:20,285
4. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:20,450
5. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:20,519
6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:20,528
7. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:20,532
8. Carlos Sainz (E), Williams, 1:20,542
9. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:20,622
10. Alex Albon (T), Williams, 1:20,788
11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:21,433
12. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:21,494
13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:21,567
14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:21,631
15. Esteban Ocon (F), Haas, 1:21,666
16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:21,807
17. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:21,851
18. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:22,043
19. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:22,112
20. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:22,364
Oscar Piastri meldet sich im Titelkampf zurück – und das ausgerechnet mit einem kleinen, aber symbolträchtigen Stich gegen Teamkollege Lando Norris.
Im einzigen Freien Training zum Großen Preis von Katar setzt sich der Australier mit einer Winzigkeit von 58 Tausendstelsekunden gegen Lando Norris durch. Beide McLaren zeigen auf dem Lusail International Circuit ein beeindruckendes Tempo – und die perfekte Basis für den Sprint-Samstag. Für Piastri ist es derweil ein wichtiges Signal: Auch im teaminternen Duell gibt er sich vor dem Showdown nicht geschlagen.

Hinter dem Papaya-Duo herrschte Frust im Red Bull-Lager. Max Verstappen wird nur Sechster, über eine halbe Sekunde hinter McLaren. Der viermalige Weltmeister beschwert sich am Funk über Probleme mit der Lenkung und ist deshalb zu spät für einen finalen schnellen Versuch auf dem weichen C5-Reifen, den er letztlich abbricht.
Hinter McLaren und den ratlosen Red Bulls setzt Fernando Alonso ein Ausrufezeichen und fährt im Aston Martin auf Platz drei. Nico Hülkenberg zeigt im Sauber eine ordentliche Vorstellung und beendet die Session auf Rang elf.
Im Sprint kann Norris den Titel nicht holen – egal was passiert. Am Sonntag wird’s ernst: Hat Norris am Ende 25 Punkte mehr als Piastri und Verstappen, ist er Weltmeister. Ohne Sieg reicht ihm ein Vorsprung von 26 Zählern, um uneinholbar zu sein.
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:20,924 min
02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:20,982
03. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:21,310
04. Carlos Sainz (E), Williams, 1:21,404
05. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:21,503
06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:21,504
07. Alex Albon (T), Williams, 1:21,609
08. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:21,668
09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:21,669
10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:21,698
11. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:21,698
12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:21,783
13. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:21,796
14. George Russell (GB), Mercedes, 1:21,824
15. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:21,926
16. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:21,926
17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:22,096
18. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:22,424
19. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:22,562
20. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:23,526
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