Russell zu Mercedes, Bottas zu Alfa Romeo

Valtteri Bottas Credit: Mercedes

Valtteri Bottas Credit: Mercedes

Valtteri Bottas prahlt auf Instagram mit einem Mercedes-AMG Black Series – sein Abschiedsgeschenk.

Der Nebel im Formel-1-Transfermarkt lichtet sich. F1-Insider.com erfuhr: Mercedes-Junior George Russell wird 2022 definitiv Teamkollege von Lewis Hamilton bei Mercedes. Gleichzeitig steht fest: Noch-Mercedes-Pilot Valtteri Bottas wechselt im nächsten Jahr zu Alfa Romeo als Nachfolger von Kimi Räikkönen. Die finnische Legende geht endgültig in den Ruhestand. Eine offizielle Bekanntgabe steht noch aus.

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Bottas prahlt derweil schon auf Instagram mit einem Mercedes-AMG Black Series – offenbar sein Abschiedsgeschenk von Mercedes. Der Finne veröffentlichte gestern Fotos des Autos im Design seines Formel-1-Mercedes – bestens platziert im Hafen von Monaco. Dazu schrieb er: #newcarday.

Valtteri Bottas neuer Mercedes-AMG Black Series. Credit: Bottas/Twitter

Die Daten des Sportwagens sind beeindruckend: 730 PS aus einem 4-Liter-V8, von 0 auf 100 in 3,2 Sekunden, Topspeed: 325 km /h. Das Ganze gibt’s zu einem Preis ab 343.910 Euro. Bottas‘ Version dürfte noch mehr Wert sein: Der schwarze Renner sieht nämlich genauso aus wie sein Formel-1-Auto. Sogar der rote Stern für Niki Lauda ist zu erkennen. 

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Dazu passt: Mercedes-Sportchef Toto Wolff gab am vergangenen Wochenende in Spa zu, dass er die Entscheidung zwischen Bottas und Junior George Russell bereits getroffen hat. Wolff nach Platz zwei des Briten im Qualifying weiter: „Mein Eindruck ist unverändert: George kann Autofahren. Und er hat sicher eine große Zukunft vor sich. Man sieht bei den ganzen Jungen, dass sie einfach ein riesen Level haben und das hat er heute wieder bewiesen.“

George Russell. Credit: Williams

Bottas Vergangenheit – Russell die Zukunft

Anschließend lieferte der Wiener sogar das Argument, warum der Finne die Vergangenheit und der Engländer die Zukunft ist: „Es findet gerade ein Generationswechsel statt, und jedes andere Top-Team hat eines dieser vielversprechenden Kids unter Vertrag. Natürlich ist das Argument zulässig, dass wir auf die Zukunft achten müssen.“

Kimi Räikkönen. Credit: Alfa Romeo

Doch auch für Bottas geht es weiter in der Königsklasse. Wolff hatte bereits vor der Sommerpause betont, dem Finnen bei der Cockpitsuche zu unterstützen. Seine Freundschaft zu Alfa-Teamchef Fréderic Vasseur hat dabei geholfen. Beim GP Italien in Monza soll der Deal mit Bottas offiziell werden, wird im Fahrerlager der Königsklasse geraunt. 

Was noch nicht feststeht: Welchen Motor Alfa im nächsten Jahr fahren soll. Der Deal mit Ferrari ist noch nicht fix. F1-Insider.com erfuhr: Teameigner Rausing versucht bei seinem schwedischen Landsmann, Mercedes-Vorstand Ola Källenius, Mercedes-Motoren zu bekommen. Es gibt noch keine Entscheidung.

Eine Verkündung Russells bei Mercedes wird in jedem Fall erst dann folgen, wenn Bottas seinen neuen Vertrag verkündet  hat. Dazu passt: Am Dienstagmorgen postete der Finne auf Instagram ein Din-A4-Blatt mit einem Kugelschreiber – sein neuer Vertrag?

Von: Bianca Garloff und Ralf Bach

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