Damon Hill schießt scharf gegen Max Verstappen. Der Formel-1-Weltmeister von 1996 kritisiert dessen Beschwerden und findet deutliche Worte.
Max Verstappens schwierige Saison bei Red Bull sorgt weiter für Diskussionen. Während Fernando Alonso Mitleid mit dem viermaligen Weltmeister zeigt, hält Damon Hill davon überhaupt nichts. Der Formel-1-Champion von 1996 hat den Niederländer nun scharf kritisiert.
Auslöser sind Aussagen von Alonso, der Verstappens Situation als „etwas unfair“ bezeichnet hatte. Der Aston-Martin-Pilot argumentierte, dass der seiner Meinung nach beste Fahrer im Feld aufgrund seines Autos wohl nur um Platz fünf oder sechs in der Weltmeisterschaft kämpfen könne.

Hill widerspricht entschieden: „Was für ein Blödsinn! Ich bin da ganz anderer Meinung als Alonso.“
Hill: Verstappen soll sich nicht beschweren
Der Brite, der Verstappen bereits in der Vergangenheit mehrfach für dessen Fahrstil kritisiert hatte, findet klare Worte.
„Max kann sich nicht darüber beschweren, dass andere Leute ihm etwas antun. Er tut es ja selbst oft genug allen anderen an“, erklärt Hill.
Auch Verstappens wiederkehrende Kritik an der aktuellen Formel 1 stößt beim Weltmeister von 1996 auf wenig Verständnis. „Seine ständige Kritik an der heutigen Formel 1 ist ermüdend. Wenn es ihm nicht gefällt, dann soll er einfach etwas anderes machen.“
Vergleich mit Niki Lauda
Zugleich stimmt Hill einer Einschätzung von Alain Prost zu, der Verstappen zuletzt mit Niki Lauda verglichen hatte, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung.
„Dem stimme ich voll zu. Verstappen ist immer voll konzentriert. Aber Lauda fuhr mit Köpfchen, nicht mit Fäusten“, sagt Hill.
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Verstappen erlebt bislang eine schwierige Saison. Nach anhaltenden Problemen bei Red Bull und anhaltenden Wechselgerüchten liegt der Niederländer in der Fahrer-WM derzeit deutlich hinter den Spitzenplätzen zurück.
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