Formel 1: Force India vor Pleite. Hilft Renault?

F1-insider.com

Die Zukunft von Force India ist alles andere als sicher: Das kam im Umfeld eines Treffens der Formel-1-Strategiegruppe am Dienstag in London raus. Das Team von Nico Hülkenberg und Sergio Perez steht angeblich vor dem finanziellen Kollaps. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist bereits von einer momentanen Zahlungsunfähigkeit informiert worden.

Force India verzichtet deshalb nach Informationen von F1-insider.com auch auf die ersten Testfahrten, die von Sonntag bis Mittwoch nächster Woche in Jerez stattfinden. Grund: Das neue Auto wird nicht fertig, weil wichtige Zuliefererteile aufgrund von Zahlungsproblemen bisher nicht geliefert wurden.

 

Das Team vom indischen Milliardär Vijay Mallya plant jetzt mit dem zweiten Test zwei Wochen später in Barcelona. Innerhalb des Teams werden aber auch Horrorszenarien gemalt. Wenn in den nächsten vier Wochen kein Geld fließe, wären sogar die beiden Auftaktrennen in Australien und Malaysia gefährdet, heißt es. Das Team steht zum Verkauf. Teambesitzer Vijay Mallya, der im Moment sein Heimatland Indien nur gegen Auflagen verlassen kann – eine Maßnahme der indischen Behörden in Folge der Pleite von Mallyas Fluggesellschaft Kingfisher – ist bereit dazu. Es gibt auch schon einen Interessenten: Renault.

Der französische Motorhersteller will die Nabelschnur zu Red Bull offenbar kappen und selbst wieder präsenter werden in der Formel 1. Deshalb steht auch der Kauf eines Teams zur Debatte. Eine Option ist Force India.

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The future of Force India is far from certain: That came out in the context of a meeting of the Formula 1 strategy group in London on Tuesday. The team of Nico Hulkenberg and Sergio Perez is reportedly facing financial collapse. Formula 1 boss Bernie Ecclestone has already been informed of a current insolvency.

Force India therefore omitted for information from F1-insider.com on the first tests that take place from Sunday to Wednesday next week in Jerez. Reason: The new car is not done, because important supplier parts have not been provided due to payment problems.

The team from the Indian billionaire Vijay Mallya plans now to the second test two weeks later in Barcelona. In the team are still other horror scenarios painted. If no money flowed in the next four weeks, even the opening two races in Australia and Malaysia would be endangered, they say. The team is for sale. Team owner Vijay Mallya, who can leave his native India only on bail at the moment – a measure of the Indian authorities resulted in the collapse of Mallya Kingfisher Airlines – is ready for selling. There is already an interested party: Renault.

The French motor manufacturer wants to cut the umbilical cord to Red Bull and apparently wants to be even more present again in Formula 1. That is why even the purchase of a team for debate. One option is Force India.

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