Fernando Alonso soll Nikola Tsolov mit einem Knebelvertrag in finanzielle Schwierigkeiten gebracht haben. Red Bull hilft dem Formel-2-Star offenbar aus der Krise.
Nikola Tsolov gilt als eines der größten Talente im Red-Bull-Nachwuchsprogramm und könnte schon bald den Sprung in die Formel 1 schaffen. Doch hinter den Kulissen soll der Bulgare nach Informationen von Formel-1-Insider Ralf Bach mit erheblichen finanziellen Problemen zu kämpfen haben.
Eine entscheidende Rolle soll dabei ausgerechnet Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso spielen. Tsolov gehörte vor dem Wechsel ins Red-Bull-Programm zum Nachwuchsteam des zweimaligen Weltmeisters.
Tsolov soll noch immer Schulden abbezahlen
Bach berichtet auf dem Youtube-Kanal von F1-Insider.com von einem für Tsolov äußerst ungünstigen Vertrag mit seinem damaligen Management. „Helmut Marko (ehem. Red Bull-Motorsportchefberater) hat ihn damals Alonso praktisch abgekauft. Was mir erzählt wurde: Der hat einen gnadenlosen Knebelvertrag mit dem Jungen gehabt, sodass der jetzt noch Schulden hat“, verrät der Formel-1-Experte.

Demnach soll Tsolov finanziell noch immer unter den Folgen dieser Vereinbarung leiden. Red Bull greift dem Bulgaren inzwischen unter die Arme. Bach: „Sie haben ihn jetzt übernommen und helfen ihm, wo es geht. Ohne Red Bull wäre er meinen Infos nach fast pleite.“
Red Bull als Rettungsanker für Tsolov?
Umso beeindruckender seien laut Bach die sportlichen Leistungen des Nachwuchsfahrers. Tsolov überzeugt in der Formel 2 mit starken und konstanten Auftritten und bringt sich damit für einen möglichen Aufstieg in die Formel 1 in Stellung. Sechs Rennen hat er bereits gewonnen und führt die Meisterschaft an.
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„Er ist sehr schnell, er macht auch kaum Fehler, fährt also konstant“, stuft Bach ein. Gleichzeitig müsse der Nachwuchsfahrer möglicherweise mit einem enormen Druck im Hintergrund umgehen. „Unter den Umständen zu fahren, praktisch mit Existenzängsten, ist gar nicht so einfach.“
Sollte Red Bull Tsolov tatsächlich in die Formel 1 befördern wollen, könnte das gleichzeitig Konsequenzen für Liam Lawson haben. Der Neuseeländer müsste dann wohl seinen Platz bei den Racing Bulls räumen.
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