Extreme E: Hamilton gründet eigenes X44-Team!

Lewis Hamilton Extreme E X44
X44; Credit: Extreme E
Michael Zeitler
Michael Zeitler

Er sammelt Müll am Strand auf, macht in den sozialen Medien auf den Klimawandel aufmerksam und setzt sich gegen Rassismus ein: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (35) macht sich immer wieder für eine bessere Welt stark. Nun steigt er mit einem eigenen Rennstall in die Extreme-E-Meisterschaft an.

Extreme was? Die Extreme E ist ein Ableger der Formel E, das neueste Baby quasi von Formel-E-Gründer Alejandro Agag. Die 585 PS starken Elektro-SUV werden in Gebieten fahren, die vom Klimawandel und Umweltzerstörung am meisten betroffen sind – zum Beispiel in Grönland oder auf den Gletschern von Nepal. Los geht’s am 22.-24. Januar 2021 in der Wüste des Senegal. Die Teams reisen mit einem Schiff vor Rennort zu Rennort. 

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„Es wird Spaß machen, eine andere Rolle als den Fahrer zu bekleiden“, sagt Hamilton. „Was mich am meisten anspricht: Die Extreme-E-Meisterschaft wird nicht nur das Bewusstsein für die am meisten von Umweltzerstörung betroffenen Regionen wecken, sondern auch aktiv etwas dagegen tun. Jeder Einzelne hat die Macht, den Unterschied zu machen und es bedeutet mir so viel, dass ich mit meiner Liebe zum Rennsport und meiner Liebe zum Planeten einen positiven Beitrag leisten kann.“

Acht Teams schon fix

Serienchef Alejandro Agag: „Lewis ist einer der erfolgreichsten Rennfahrer aller Zeiten und es wird spannend zu sehen sein, wie sein X44-Team sich schlagen wird.“

Lewis Hamilton Credit: S. Etherington
Hamilton wird jetzt Teamchef

X44 steht für Extreme und 44, Hamiltons Startnummer in der Formel 1.

X44 ist der achte Rennstall in der Extreme E – neben dem IndyCar-Team Ganassi, den Formel-E-Teams Techeetah, HWA und Andretti, dem DTM-Rennstall Abt, QEV aus Spanien und Veloce von Red-Bull-Technikchef Adrian Newey und Formel-E-Fahrer Jean-Eric Vergne. 

Auch wenn Hamilton noch keinen Vertrag für 2021 mit Mercedes hat, ist es unwahrscheinlich, dass er selbst als Fahrer an den Start geht. Jedes Team setzt zwei Fahrer einen – einen Mann und eine Frau. Der Sieger wird über Kof-an-Kopf-Duelle im offenen Gelände ermittelt.

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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