Liam Lawson überzeugt 2026 mit starken Leistungen. Trotzdem könnte der Racing-Bulls-Pilot sein Cockpit verlieren. Ein Red-Bull-Talent drängt nach.
Liam Lawson hat in der Formel-1-Saison 2026 bisher gut abgeliefert. Trotzdem könnte ausgerechnet der Racing-Bulls-Pilot um seine Zukunft in der Königsklasse kämpfen müssen.
Der Neuseeländer hat in den ersten zehn Saisonrennen bereits 39 Punkte gesammelt und damit entscheidenden Anteil daran, dass Racing Bulls im Kampf um Platz fünf der Konstrukteurs-WM mit Alpine mithalten kann. Der Ex-Teamkollege von Max Verstappen steht auf Rang der Fahrerwertung.

Doch innerhalb des Red-Bull-Kosmos drängt bereits das nächste Talent in Richtung Formel 1. Nikola Tsolov sorgt aktuell in der Formel 2 für Aufsehen und führt bei bereits sechs Siegen die Meisterschaft mit 27 Punkten Vorsprung auf Gabriele Mini an.
Damit könnte sich Red Bull schon bald mit einer schwierigen Fahrerfrage beschäftigen müssen. Denn bei Racing Bulls stehen für die kommende Saison möglicherweise drei Kandidaten für lediglich zwei Cockpits zur Verfügung.
Will Red Bull Tsolov in der Formel 1 unterbringen?
Zuletzt gab es bereits Spekulationen, wonach Tsolov für 2027 bei Racing Bulls gesetzt sein und gemeinsam mit Arvid Lindblad an den Start gehen könnte. Eine endgültige Entscheidung ist allerdings offenbar noch nicht gefallen.

Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane machte deutlich, dass Red Bull sich mit der Entscheidung Zeit lassen will. Erst im weiteren Verlauf der Saison soll geklärt werden, wie es mit Tsolov weitergeht.
Das bringt Lawson in eine schwierige Situation. Denn auch Lindblad konnte in seiner Rookie-Saison bislang überzeugen und dürfte damit gute Argumente für eine weitere Saison bei Racing Bulls gesammelt haben.
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Sollte Red Bull Tsolov tatsächlich bereits 2027 den Sprung in die Formel 1 ermöglichen wollen und gleichzeitig an Lindblad festhalten, könnte ausgerechnet Lawson seinen Platz verlieren.
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