DTM

Berger glaubt an Rast – „René ist immer noch mein Favorit“

René Rast Credit: Audi
René Rast Credit: Audi
Michael Zeitler
Michael Zeitler

Was ist los mit René Rast? Der Deutsche erklärt, warum ihm die Titelverteidigung so schwer fällt. Gerhard Berger schreibt Rast noch nicht ab.

Die Mission Titelverteidigung fällt René Rast schwerer als erwartet. 44 Punkte liegt er vor dem Rennen am Nürburgring derzeit hinter Tabellenführer Nico Müller, 18 Zähler hinter Robin Frijns.

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Für DTM-Chef Gerhard Berger ist Rast trotzdem weiterhin Favorit: „René, du bist nicht in einer schwierigen Phase, du bist mitten im Titelkampf und für mich immer noch der Favorit. Du hast nur etwas Konkurrenz bekommen – und das kann nie schaden“, so Berger im AvD Motorsport Magazi.

Gerhard Berger, René Rast Credit: Audi
Gerhard Berger, René Rast Credit: Audi

Und wie erklärt sich Rast den Rückstand in der Tabelle? „Nico und Robin machen wirklich einen super Job dieses Jahr, genauso wie das Abt-Team. Die sind immer im Training und Qualifying vorn und haben auch eine mega Rennpace. Die sind stets bei der Musik dabei, haben immer die richtige Antwort auf alles und machen keine Fehler.“

Rast hofft auf Frijns

Müller und Frijns fahren für das Abt-Team, Rast für Rosberg. Ist also auch die Team-Performance entscheidend? Rast: „Im letzten Jahr war es für mich einfach. Ich habe mich einfach ins Auto reingesetzt, eine Runde rausgehauen und ich war damit meistens in der ersten Startreihe, schlimmstenfalls mal Platz drei. Das ging mir einfach von der Hand. Und dieses Jahr ist selbst eine gute Runde nicht mehr gut genug. Die Jungs haben da etwas zugelegt. Die Konkurrenz ist einfach besser geworden.“

Rast hofft, dass Frijns noch weiter auf Müller aufschließt und sich die beiden Piloten intern Konkurrenz machen: „Das könnte mir dann in die Hände spielen“, grinst er schelmisch.

Der Titelkampf ist also noch längst nicht entschieden.

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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