Fast ein Jahr nach seinem Red-Bull-Aus hat Christian Horner einen neuen Job gefunden. Mit der Formel 1 hat die neue Aufgabe wenig zu tun.
Knapp ein Jahr nach seinem Aus bei Red Bull ist Christian Horner zurück im Berufsleben. Der langjährige Formel-1-Teamchef hat eine neue Aufgabe übernommen, allerdings nicht in der Königsklasse.
Der Brite wird künftig als Berater für die Investmentgesellschaft Oakley Capital tätig sein. Damit übernimmt Horner seinen ersten größeren Posten seit seiner Trennung von Red Bull im Sommer 2025.
Neue Aufgabe für Horner außerhalb der Formel 1
Nach seinem Abschied von Red Bull war Horner immer wieder mit verschiedenen Formel-1-Projekten in Verbindung gebracht worden. Neben Alpine und Aston Martin tauchten zuletzt sogar Gerüchte über einen mögliches Engagement beim chinesischen Hersteller BYD auf, der Interesse an einem Einstieg in der Formel 1 haben soll.

Stattdessen entschied sich der 52-Jährige, zumindest übergangsweise, nun für einen Wechsel in die Finanz- und Sportbranche. Bei Oakley Capital soll Horner künftig dabei helfen, neue Investitionsmöglichkeiten im Sportbereich zu identifizieren und weiterzuentwickeln.
Oakley-Gründer Peter Dubens erklärt: „Christian Horner wird weltweit als äußerst erfolgreicher Sportmanager angesehen. Seine Erfahrung, sein Gespür für Geschäfte und seine Erfolgsbilanz werden für uns von großem Wert sein.“
Das Unternehmen investiert bereits in verschiedene Sportmarken und Sportprojekte. Dazu gehören unter anderem der Golfausrüster Vice Golf, die Padel-Marke NOX sowie mehrere internationale Sportbeteiligungen.
Auch Horner selbst blickt gespannt auf seine neue Rolle. „Sportunternehmen profitieren aktuell von wachsenden Zuschauerzahlen und einer steigenden Beteiligung weltweit“, erklärt der ehemalige Red-Bull-Teamchef.
Er kenne Oakley Capital bereits seit vielen Jahren und habe den Weg des Unternehmens immer bewundert. „Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen einzubringen und die nächste Generation erfolgreicher Sportunternehmen zu unterstützen.“
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Ob Horner irgendwann in die Formel 1 zurückkehrt, bleibt weiterhin offen. Der Brite führte Red Bull über zwei Jahrzehnte lang zu sechs Konstrukteurs- und mehreren Fahrertiteln. Unter seiner Führung entwickelte sich das Team zu einer der erfolgreichsten Mannschaften der modernen Formel-1-Geschichte.
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