Ferrari bleibt laut Timo Glock ein ernsthafter Anwärter auf den WM-Titel. Der Vettel-Kumpel sieht die Scuderia deutlich besser aufgestellt.
Ferrari hat sich im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft noch lange nicht geschlagen gegeben. Nach zuletzt starken Auftritten ist die Scuderia wieder näher an Mercedes herangerückt. Formel-1-Experte Timo Glock sieht das Team von Lewis Hamilton und Charles Leclerc deshalb weiterhin als ernsthaften Titelkandidaten.
„Ja, die muss man ganz klar auf der Rechnung haben“, erklärt Glock bei Sky. Vor allem die Entwicklung innerhalb des Teams beeindruckt den ehemaligen Formel-1-Piloten und hessischen Kumpel von Sebastian Vettel.

In der Vergangenheit hatte sich Ferrari immer wieder selbst um mögliche Erfolge gebracht. Strategische Fehler, mangelnde Konstanz und technische Probleme kosteten die Scuderia wichtige Punkte. Genau in diesen Bereichen erkennt Glock inzwischen deutliche Fortschritte.
„Jetzt macht man einen sehr, sehr guten Job auf der strategischen Seite, aber eben auch auf der Zuverlässigkeitsseite.“
Glock: Ferrari hat zwei Topfahrer
Ein weiterer wichtiger Faktor sind für Glock die beiden Fahrer. Mit Hamilton und Leclerc sieht der 44-Jährige Ferrari hervorragend aufgestellt.
„Man hat natürlich zwei Topfahrer mit Charles Leclerc und Lewis Hamilton. Die sind definitiv im Windschatten von Mercedes“, stellt Glock klar.

Auch die technische Entwicklung macht dem ehemaligen Formel-1-Piloten Hoffnung. Ferrari hat zuletzt mehrere größere Updates an den SF-26 gebracht und damit Fortschritte erzielt.
„Wir haben gesehen, was man in der Lage ist, mit Upgrades zu machen. Man hat natürlich jetzt mal ein, zwei größere Updates gebracht. Jetzt muss man schauen, was da noch wirklich in der Zukunft ist.“
Weitere Verbesserungen könnten bereits folgen. Zuletzt gab es Berichte, wonach Ferrari für das Heimrennen in Monza die nächste Ausbaustufe der Power Unit vorbereitet.
Ferrari holt auch an schwierigen Wochenenden das Maximum
Entscheidend ist für Glock aber vor allem die Entwicklung der gesamten Mannschaft. Ferrari wirke in dieser Saison deutlich besser aufgestellt als noch in der Vergangenheit.
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„Dieses Jahr sind sie deutlich aussortierter, so kommt es einem vor. Gesamtheitlich als Team, als das in der Vergangenheit der Fall war“, erklärt der Sky-Experte. „Auch bei schlechten Rennen oder Rennstrecken, wo man von vornherein schon gesagt hat, das ist nicht die Rennstrecke, die unserem Paket zu 100 Prozent liegt, macht man trotzdem das Maximum daraus.“
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