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Formel-2-Finale: Acht gegen Mick Schumacher

Mick Schumacher Credit: PREMA
Mick Schumacher Credit: PREMA
Michael Zeitler
Michael Zeitler

In Bahrain werden vier Rennen entscheiden, wer die zweite Liga des GP-Sports gewinnt. Mick Schumacher ist Favorit. Er hat aber acht Gegner.

Dass Mick Schumacher 2021 sein Formel-1-Debüt für Haas geben wird ist zwar noch nicht offiziell bestätigt, aber nur noch Formsache. Unabhängig davon, ob der Sohn von Michael Schumacher den Titel in der Formel 2 an Land ziehen wird oder nicht.

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Doch Schumacher will natürlich den Titel – auch um seinen Kritikern zu zeigen, dass er nicht nur wegen des Namens in die Formel 1 kam. Eine bessere Empfehlung für die Formel 1 als ein Titel in der Formel 2 gibt es nicht.

In Bahrain finden nun vier Formel-2-Rennen statt. Sie werden die Meisterschaft entscheiden. Mick Schumacher geht mit 22 Punkten Vorsprung auf Callum Ilott – ebenfalls ein Ferrari-Junior – in den Titelkampf. Vor allem aber hat er Rückenwind aus Sotschi, wo er mit einem Sieg und einem dritten Platz satte Punkte holen konnte.

Mick Schumacher Credit: Twitter
Mick Schumacher Credit: Twitter

Allein: Sotschi liegt schon zwei Monate zurück. „Ich hätte nicht nein dazu gesagt, wenn es nach Russland gleich weitergegangen wäre“, sagt er beim RTL-Spendenmarathon. „Aber diese Pause ist für alle gleich: Keiner von uns konnte einen Formel-2-Rennwagen fahren in dieser Zeitspanne seit dem 27. September. Ich habe intensiv mit meinem Prema-Rennstall zusammengearbeitet und bin für Bahrain prima vorbereitet. Ich fühle mich für meine Aufgabe bereit.“

98 Punkte sind in den letzten vier Rennen noch zu holen. Heißt: Neun Fahrer haben noch Titelchancen.

Im Vorjahr lief Bahrain für Mick Schumacher durchwachsen. Er erinnert sich: „Ich fuhr damals mein erstes Formel-2-Rennen dort, wurde Achter, konnte also zum Sprint von der Pole-Position starten. Den Platz konnte ich nicht halten, weil ich in Sachen Reifen-Management Lehrgeld zahlen musste. Mit den neuen 18-Zoll-Rädern, die wir seit 2020 verwenden, ist es einfacher, die Walzen am Leben zu erhalten.“

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Autor

Michael Zeitler
Michael Zeitler

Nach dem Politikwissenschaftsstudium stellte er fest: Interessant, aber der Motorsport ist dann doch spannender. Als Kind der Schumi-Ära hat Michael Zeitler kaum ein Formel-1-Rennen verpasst und Gefallen auch an anderen Rennserien wie der IndyCar gefunden. Nach ersten journalistischen Erfahrungen, etwa im Regionalfernsehen, kam er im Oktober 2015 als Volontär und schließlich als Redakteur zu AUTO BILD MOTORSPORT. Seit 2020 gehört er zum Team F1-Insider.


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