Mick Schumacher tastet sich weiter an seine neue IndyCar-Welt heran. Beim Wintertest in Sebring steht für den Deutschen nicht die Bestzeit im Fokus.
Großer Name, neue Herausforderung: Mick Schumacher ist beim IndyCar-Test auf dem Sebring International Raceway erstmals auf dem holprigen Traditionskurs unterwegs gewesen. Der Deutsche belegte am ersten Testtag mit einer Zeit von 54,269 Sekunden zwar nur Rang 23, doch die nackte Platzierung spielte für ihn nur eine Nebenrolle.
„Der Hauptgrund, weshalb wir diesen Test fahren, ist die Vorbereitung auf St. Pete“, erklärte Schumacher am Rande der Testfahrten gegenüber Motorsport-Total. Der Saisonauftakt steigt am 1. März auf dem Stadtkurs von St. Petersburg.
Mick Schumacher konzentriert sich auf Abstimmungsarbeit

Der in Sebring genutzte 2,7 Kilometer kurze „Short Course“ bietet laut Schumacher mehrere Kurven, die dem Layout von St. Petersburg ähneln. Genau deshalb liegt der Fokus aktuell auf Abstimmungsarbeit und Checklisten statt auf schnellen Runden. „Es geht für uns darum, noch vor dem ersten Rennen ein paar Dinge abzuhaken“, so der IndyCar-Rookie von Rahal Letterman Lanigan Racing.
Für Schumacher ist der Sebring-Test ein weiterer wichtiger Schritt in seiner Lernphase. Erst im Oktober 2025 hatte er sein IndyCar-Debüt auf dem Rundkurs von Indianapolis gegeben. Zusätzlich absolvierte er vor wenigen Tagen bereits seinen ersten Ovaltest in Homestead-Miami.
In Sebring waren am Montag insgesamt 23 Fahrer im Einsatz. Das Feld wurde – wie bei IndyCar-Wintertests üblich – in zwei Gruppen aufgeteilt. Die schnellste Runde des Tages ging an IndyCar-Champion Alex Palou mit 52,626 Sekunden. Dahinter folgten Felix Rosenqvist und Rinus VeeKay.
Im Rookie-Vergleich lag Dennis Hauger (Dale Coyne Racing) vorne und belegte im Gesamtklassement Rang 18. Caio Collet und Mick Schumacher konzentrierten sich dagegen klar auf Abstimmungsarbeit.
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