Liberty Media hat die Preisgelder der Formel-1-Saison 2025 veröffentlicht. Weltmeister McLaren kassiert nur das vierthöchste, Ferrari sahnt am meisten ab.
McLaren holte 2025 beide Weltmeisterschaften, kassierte aber nur das viertmeiste Preisgeld. Wie passt das zusammen? Laut Finanzbericht von Liberty Media wurden insgesamt 1,4 Milliarden Dollar an die Teams ausgeschüttet. Doch nicht McLaren, sondern Ferrari strich mit rund 277,7 Millionen Dollar den größten Anteil ein. Dahinter folgten Mercedes (230,8 Mio.) und Red Bull (202,9 Mio.). McLaren landete mit geschätzten 165,8 Millionen Dollar nur auf Rang vier.
Der Grund liegt im komplexen Verteilungssystem der Formel 1. Das Preisgeld richtet sich nicht ausschließlich nach dem aktuellen Titelgewinn, sondern basiert auf dem Vorjahres-Ergebnis sowie auf langfristigen Erfolgsboni.

Ferrari erhält zudem eine historische Sonderzahlung von fünf Prozent. Hinzu kommen Performance-Boni für konstante Top-Platzierungen über die vergangenen zehn Jahre. Hier profitieren vor allem Mercedes und Red Bull stark.
McLaren war über weite Strecken des letzten Jahrzehnts eher im Mittelfeld unterwegs und sammelte daher weniger dieser Langzeit-Boni. Trotz der jüngsten Titelgewinne fehlen dadurch relevante Zusatzanteile im großen Geldtopf.
Am wenigsten hat Sauber kassiert, mit 63,1 Millionen US-Dollar nicht einmal ein Viertel von Spitzenreiter Ferrari. Insgesamt blieben fünf Teams im zweistelligen Millionen-Bereich.
Formel 1: Preisgeld-Tabelle 2025 im Überblick
| Team | Gesamt |
|---|---|
| Ferrari | 277,7 Mio. $ |
| Mercedes | 230,8 Mio. $ |
| Red Bull | 202,9 Mio. $ |
| McLaren | 165,8 Mio. $ |
| Aston Martin | 109,3 Mio. $ |
| Alpine | 99,9 Mio. $ |
| Haas | 91,5 Mio. $ |
| Racing Bulls | 82,0 Mio. $ |
| Williams | 77,2 Mio. $ |
| Sauber | 63,1 Mio. $ |
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