Audi ist mit seinem Formel-1-Renner auf der eigenen Teststrecke in Neuburg unterwegs gewesen. Gabriel Bortoleto pilotierte den R26.
Mitten in der Krise sorgt Audi für Aufsehen: Der Formel-1-Neueinsteiger hat seinen 2026er-Renner auf eine deutsche Strecke geschickt.
Auf dem Werksgelände in Neuburg absolvierte das Team am Mittwoch einen Demonstrationslauf vor den eigenen Mitarbeitern. Offiziell durfte Audi dabei lediglich 15 Kilometer zurücklegen.

Der Demo-Run kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Audi dringend positive Schlagzeilen gebrauchen kann. Nach dem Saisonauftakt in Australien wartet der Hersteller seit sechs Rennen auf weitere Punkte.
Audi seit sechs Rennen ohne Punkte
Die bislang einzigen Zähler holte Gabriel Bortoleto mit Rang neun in Melbourne. Seitdem folgte eine enttäuschende Serie aus technischen Problemen und verpassten Chancen.
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In der Konstrukteurs-WM verliert Audi dadurch zunehmend den Anschluss ans Mittelfeld. Nur Cadillac und Aston Martin liegen aktuell noch hinter dem deutschen Rennstall.
Nach dem Barcelona-Wochenende sprach Bortoleto offen über die Schwächen des Autos. Das Problem liege nicht beim Fahrverhalten. „Wir haben ein Auto mit einer guten Balance“, erklärte der Brasilianer. „Uns fehlt einfach Leistung.“

Vor allem auf den Geraden werde der Rückstand deutlich sichtbar. „Wenn man sich die GPS-Daten anschaut, sieht man den Unterschied sehr klar“, so der Audi-Pilot.
Hülkenberg wartet weiter auf die ersten Punkte
Auch Nico Hülkenberg steckt in einer schwierigen Saison. Der Deutsche blieb in den ersten sieben Rennen ohne Punkte, ein Novum in seiner langen Formel-1-Karriere, die bereits 2010 begann.
Zuletzt sorgte Hülkenberg in Barcelona mit einem kuriosen Ausfall für Schlagzeilen. Ein von Liam Lawson aufgewirbelter Stein traf einen Schalter am Audi und legte den R26 sofort lahm.
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