Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen stand kurz vor dem Rücktritt. Jetzt verrät der Ex-Rivale von Michael Schumacher, wie ein emotionaler Tiefpunkt seine Formel-1-Karriere beinahe beendet hätte.
Mika Häkkinen zählt zu den größten Rivalen von Michael Schumacher. Jetzt verrät der zweimalige Weltmeister, dass er seine Formel-1-Karriere beinahe schon vor seinem ersten Grand-Prix-Sieg beendet hätte.
Sieben Jahre lang wartete der Finne auf seinen ersten Erfolg in der Königsklasse. Der Tiefpunkt folgte ausgerechnet beim Großen Preis von Großbritannien, als er das Rennen anführte und kurz vor Schluss wegen eines Motorschadens ausschied.
Ex-Schumacher-Rivale Häkkinen: „Ich bin fertig“
Im Podcast OFFTRK erinnert sich Häkkinen an den emotionalen Moment: „Ich habe meinem Manager gesagt: Das war’s. Ich kann das nicht mehr. Ich bin fertig.“

Sein Manager habe ihn jedoch davon überzeugt, dass ihn keine Schuld treffe. „Er sagte mir: Du hast keinen Fehler gemacht, der Motor ist kaputtgegangen.“ Trotzdem blieb der Zweifel. Häkkinen suchte sich anschließend sogar professionelle Hilfe.
Arzt verändert seine Karriere
Ein Arzt half dem Finnen dabei, den mentalen Druck besser zu verarbeiten. Häkkinen schildert, dass ihn während der Reisen ständig Gedanken an seine Familie beschäftigten und ihn das unbewusst belastete.
Die Zusammenarbeit zahlte sich unmittelbar aus. Noch im selben Jahr feierte Häkkinen beim Europa-Grand-Prix 1997 in Jerez seinen ersten Formel-1-Sieg.
Vom Rücktrittsgedanken zum Doppel-Weltmeister
Auf den Premierensieg folgte der große Durchbruch. 1998 gewann Häkkinen den WM-Titel im McLaren gegen Michael Schumacher, ein Jahr später verteidigte er seine Krone erfolgreich.
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Heute blickt der 57-Jährige dankbar auf diese schwierige Phase zurück. Ohne das Gespräch mit seinem Manager und die Unterstützung des Arztes wäre seine Formel-1-Karriere nach eigener Aussage womöglich schon vor seinem ersten Grand-Prix-Erfolg beendet gewesen.
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