Günther Steiner glaubt, dass Max Verstappen seine Mercedes-Absage bereut. Trotzdem hat der Ex-Teamchef eine klare Prognose zur Zukunft.
Die Zukunft von Max Verstappen bleibt eines der großen Themen in der Formel 1. Nach den Problemen bei Red Bull glaubt Ex-Teamchef Günther Steiner, dass der viermalige Weltmeister eine verpasste Chance inzwischen bereut.
Konkret geht es um die Gespräche mit Mercedes und Toto Wolff im vergangenen Jahr. Damals wurde intensiv über einen möglichen Wechsel des Niederländers spekuliert, am Ende entschied sich Verstappen jedoch für einen Verbleib bei Red Bull.

Steiner: „Er bereut es definitiv“
Für Steiner könnte diese Entscheidung rückblickend ein Fehler gewesen sein. „Ich bin sicher, dass er es bereut, absolut“, erklärt der ehemalige Haas-Teamchef im Podcast The Red Flags. Damals sei das Zeitfenster für einen Wechsel vorhanden gewesen.
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Verstappen habe abgewartet, weil er auf die neuen Regeln und eine positive Entwicklung bei Red Bull gehofft habe. Doch aktuell kämpft der Rennstall mit Problemen, während Mercedes an der Spitze fährt. „Jetzt sieht es natürlich so aus, als wäre es zu spät“, sagt Steiner.
Ex-Teamchef von Verstappens Red Bull-Verbleib überzeugt
Trotz aller Wechselgerüchte glaubt Steiner allerdings nicht zwingend an einen Abschied. Seine Prognose: Verstappen bleibt bei Red Bull. „Er bleibt. Das ist meine Meinung“, stellt der Italiener klar.
Statt einen Wechsel zu erzwingen, müsse Verstappen versuchen, sein Team wieder nach vorne zu bringen. Ein Wechsel hätte laut Steiner zudem Risiken. Bei Red Bull kenne man Verstappens direkte Art nach vielen gemeinsamen Jahren. Bei einem neuen Team könnte der Umgang damit schwieriger werden.
„Wenn er zu Mercedes geht und sich dort so verhält, würden sie sagen: Das läuft hier nicht“, meint Steiner. Verstappens Vertrag bei Red Bull läuft offiziell noch bis Ende 2028. Die Spekulationen über seine Zukunft dürften dennoch weitergehen.
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