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Günther Steiner mit Klartext zu Schumachers IndyCar-Start

Mick Schumacher, IndyCar, Detroit, Credit: IndyCar
Mick Schumacher, IndyCar, Detroit, Credit: IndyCar
Alex Warneke
Alex Warneke

In seinem IndyCar-Debütjahr erwischte Mick Schumacher keinen idealen Start. Sein Ex-Teamchef in der Formel 1, Günther Steiner, ordnet ein.

Mick Schumacher erlebt in seiner ersten IndyCar-Saison bislang eine schwierige Zeit. Sein ehemaliger Formel-1-Teamchef Günther Steiner hat sich zur Erwartungshaltung nach dem Wechsel in die US-Rennserie geäußert.

„Alle, die gesagt haben, Mick geht da hin und gewinnt, sind Träumer“, erklärt Steiner im Gespräch mit Motorsport.com. Die Erwartungen an Schumacher seien von Anfang an viel zu hoch gewesen.

Mick Schumacher - Acura Grand Prix of Long Beach 2026
Mick Schumacher. Credit: Indycar

Nach der ersten Saisonhälfte liegt Schumacher bei Rahal Letterman Lanigan Racing auf dem letzten Platz aller Vollzeitfahrer. Sein bestes Ergebnis ist bislang Rang 16. Für Steiner ist das allerdings kein Grund zur Sorge.

„Die Latte liegt dort extrem hoch“, sagt der Südtiroler und nimmt Schumacher in Schutz. „Die Topfahrer fahren seit Jahren in dieser Serie. Da kann niemand einfach rüberkommen und sofort alles dominieren.“

Steiner verteidigt Schumacher

Der ehemalige Haas-Teamchef sieht vor allem ein Problem: Viele unterschätzen die Unterschiede zwischen Formel 1 und IndyCar. „Das sind verschiedene Disziplinen“, erklärt Steiner. „Es ist wie 400 Meter laufen und 400 Meter Hürden. Beides ist Leichtathletik, aber eben nicht dasselbe.“

Indycar Mick Schumacher 2026
Mick Schumacher. Credit: Indycar

Als Beispiel nennt Steiner sogar Fernando Alonso. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister scheiterte 2019 sensationell an der Qualifikation für die Indianapolis 500. „Vor 30 Jahren war das anders“, sagt Steiner mit Blick auf Nigel Mansell, der 1993 als amtierender Formel-1-Weltmeister direkt den IndyCar-Titel gewann. „Heute sind die Fahrer viel stärker spezialisiert.“

Steiner glaubt zudem, dass Schumacher unter der enormen Erwartungshaltung leidet. „Ich glaube, er macht sich im Moment selbst zu viel Druck. Die Saison ist schwierig und mühsam, aber das ist völlig normal.“

„Ich hoffe, dass Mick auch nächstes Jahr noch dort fährt“, sagt Steiner. Schließlich habe sich Schumacher schon früher Zeit genommen, um sich an neue Serien anzupassen. „Man muss einfach sehen, wie er sich entwickelt.“

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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