Mercedes-AMG macht ernst und schlägt gleich doppelt zu. Mit einem neuen GT3-Rennwagen und einer kommenden Black Series erweitert die Marke ihre Performance-Palette.
Die Basis für beide Fahrzeuge liefert das bereits vorgestellte Concept AMG GT Track Sport. Was damals noch wie ein spektakuläres Einzelprojekt wirkte, entpuppt sich jetzt als strategischer Baustein für die Zukunft: Der Technologieträger wird zur Grundlage für den neuen Mercedes-AMG GT3 sowie den nächsten AMG GT Black Series.
Damit setzt Mercedes ein klares Zeichen, sowohl für den Motorsport als auch für die Straße. Während der neue GT3 die Erfolgsgeschichte im Kundensport fortschreiben soll, zielt die Black Series auf maximale Performance im straßenzugelassenen Bereich ab. Beide Fahrzeuge sind eng miteinander verzahnt. Die Serienversion dient gleichzeitig als Homologationsbasis für den Rennwagen.

Auch optisch gibt es eine klare Trennung: Rot steht künftig für den GT3 und die Motorsport-DNA, Gelbgrün für die extremen Black-Series-Modelle.
Verstappen gibt Mercedes Feedback
Der neue GT3 befindet sich aktuell mitten in der Entwicklungsphase. Seit Ende 2025 laufen intensive Tests auf verschiedensten Strecken, darunter Immendingen, Portimão und Bilster Berg. Inzwischen ist auch die Nürburgring-Nordschleife Teil des Programms. Das Ziel ist klar: Mercedes will erneut die Benchmark im GT3-Segment setzen. In der Entwicklung wirkt auch Formel-1-Superstar Max Verstappen mit, der dieses Jahr mit Mercedes beim 24h-Rennen vom Nürburgring an den Start geht.

„Wir entwickeln den extremsten Black Series aller Zeiten. Gleichzeitig wollen wir mit dem künftigen GT3 den nächsten Rekordjäger im Motorsport stellen“, erklärt AMG-Chef Michael Schiebe.
Auch im Hintergrund wird aufgerüstet: Für die Entwicklung des neuen GT3 wurde mit der Affalterbach Racing GmbH sogar eine eigene Tochtergesellschaft gegründet. Sie soll gemeinsam mit Mercedes-AMG Motorsport den nächsten großen Wurf im Kundensport ermöglichen.
Die Black Series wiederum knüpft an eine lange Tradition an. Seit 2006 stehen diese Straßen-Modelle für Performance mit direktem Bezug zum Rennsport. Noch halten sich die Schwaben bei technischen Details zu beiden Fahrzeugen bedeckt.
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