Die 24 Stunden von Le Mans 2026 sind gestartet – und schon die ersten Minuten lieferten Spannung.
Die 24h von Le Mans 2026 sind in vollem Gange – und ein Deutscher führt in den ersten Runden! Beim Start auf dem Circuit de la Sarthe verlor Pole-Setter Kevin Magnussen im BMW M Hybrid V8 sofort die Führung. Cadillac-Pilot Will Stevens nutzte den Sprint zur ersten Kurve konsequent aus und zog mit dem #12 Cadillac vorbei.

Stark aus deutscher Sicht und auch ein großes Trostpflaster für BMW: Auch René Rast schlüpfte im Schwesterauto von Startplatz vier aus an Magnussen vorbei und übernahm die Führung für die Münchner. Nach der ersten Runde lag Rast vor Stevens, Magnussen, Ferdinand Habsburg im Alpine sowie den beiden weiteren Cadillac von Filipe Albuquerque und Earl Bamber.
Rast hält Spitze – Ferrari mit Sorgen
In den ersten Rennminuten konnte sich Rast an der Spitze bis auf knapp zehn Sekunden absetzen. Der Vorsprung auf Stevens betrug lediglich rund zweieinhalb Sekunden. Dahinter blieb das Feld zunächst eng zusammen.

Probleme meldete dagegen der gelbe #83 Ferrari von Vorjahressieger Robert Kubica, Yifei Ye und Phil Hanson. Hanson funkte früh Schwierigkeiten ans Team und konnte das Tempo der Spitzengruppe nicht mitgehen. Der Ferrari fiel zunächst bis auf Rang 15 zurück.
Genesis bleibt in Schlagdistanz
Auch Genesis zeigte zum Rennstart eine solide Vorstellung. Dani Juncadella lag im #19 GMR-001 zunächst auf Rang neun und hielt damit Kontakt zu den etablierten Herstellern. Nach den starken Qualifying-Leistungen wollen die Koreaner bei ihrem Le-Mans-Debüt vor allem eines erreichen: beide Autos ins Ziel bringen.
Aston Martin führt die GT3-Klasse an
In der LMGT3-Kategorie behauptete Pole-Setter Mattia Drudi die Führung. Der Italiener setzte den #27 Aston Martin an die Spitze der Klasse.
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Hinter ihm lauerten jedoch die beiden Lexus von Clemens Schmid und Jack Hawksworth. Das Duo hielt den Rückstand auf den führenden Aston Martin zunächst bei rund drei Sekunden. Auf Rang vier arbeitete sich Dennis Marschall im #74 Ferrari nach vorne.
24 Stunden voller Ungewissheit
Allein: Bei einem 24-Stunden-Rennen sagt die Anfangsphase wenig über das Endergebnis aus. Schon jetzt kämpfen einige Teams mit ersten Problemen – und bis zur Zielflagge am Sonntagnachmittag kann auf den 13,626 Kilometern von Le Mans noch alles passieren.
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