Der Traum vom Nürburgring-Sieg ist für Max Verstappen zwar geplatzt. Das sagen Teamkollegen und Gegner.
Nach dem bitteren Antriebswellenschaden arbeitet Winward Racing weiter fieberhaft an der Reparatur des Mercedes mit der Startnummer 3. Das Ziel: Der Verstappen-AMG soll vor Rennende noch einmal auf die Nordschleife zurückkehren.
Mercedes-AMG-Kundensportchef Stefan Wendl erklärt: „Natürlich waren die Fahrer extrem enttäuscht, aber wir haben trotzdem gemeinsam entschieden, das Auto zu reparieren und es für die letzten zwei oder drei Runden noch einmal auf die Strecke zu schicken.“
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Der Hintergrund ist emotional: Das Team will sich bei den Fans bedanken, die den Mercedes und Verstappen über mehr als 20 Stunden lang Richtung Sieg gepusht hatten.
Verstappen-Team zwischen Frust und Stolz
Besonders groß ist die Enttäuschung natürlich bei den Fahrern selbst. Verstappen-Teamkollege Lucas Auer bringt die Stimmung im Team auf den Punkt: „Ein hartes Ende für die #3. Im Moment sind wir natürlich frustriert. Gleichzeitig bin ich stolz auf das, was wir bisher erreicht haben.“

Denn bis zum Technik-K.o. hatte alles nach einem perfekten Nürburgring-Märchen ausgesehen. Verstappen und seine Teamkollegen waren über weite Strecken das schnellste Auto im Feld und kämpften sogar um einen möglichen Doppelsieg für Winward-Mercedes.
Maro Engel profitiert, fühlt aber mit
Selbst das führende Schwesterfahrzeug zeigt Mitgefühl, obwohl es direkt vom Ausfall profitiert und jetzt aussichtsreichster Siegkandidat ist. Maro Engel erklärt: „Es tut mir wahnsinnig leid, die sind ein Wahnsinns-Rennen gefahren. Wir operieren als ein Team.“
Gleichzeitig mahnt der Deutsche trotz der komfortablen Führung zur Vorsicht: „Der Nürburgring hat noch einige Überraschungen parat.“
Und genau das hat die Grüne Hölle in diesem Jahr schon mehrfach bewiesen. Nun hat das auch Max Verstappen zu spüren bekommen.
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