Drama um Max Verstappen beim 24h-Rennen! Der Mercedes-AMG lag lange klar auf Siegkurs, ehe ein Defekt an der Hinterachse alle Hoffnungen zerstörte.
Bitteres Drama für Max Verstappen beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring! Das Team des viermaligen Formel-1-Weltmeisters lag lange Zeit souverän auf Siegkurs und hatte sich bereits einen komfortablen Vorsprung herausgefahren. Doch dann schlug die Technik brutal zu.
Der #3 Mercedes-AMG GT3 mit Verstappen, Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella musste am Sonntagmittag plötzlich mit Problemen die Pace drosseln. Kurz darauf schleppte Juncadella den AMG mit massiven Schwierigkeiten zurück an die Box. Dort wurde das Auto sogar rückwärts in die Garage geschoben.

Mercedes erklärte kurz darauf die dramatischen Hintergründe. Kundensport-Leiter Stefan Wendl: „Wir haben direkt nach dem Boxenstopp auf dem Wechsel von Max zu Dani einen ABS-Alarm bekommen, der uns zunächst annehmen ließ, dass wir einen elektrischen Defekt hatten.“
Antriebswellenschaden bremst Verstappen-Team aus
Zunächst hoffte das Team noch auf ein lösbares Problem. „Wir haben einen Reset versucht und Dani hat in der ersten Runde gesagt, dass er eigentlich auch damit ganz gut umgehen kann“, so Wendl weiter.
Doch die Situation verschlimmerte sich schnell. „Aber dann kamen noch Geräusche und Vibrationen dazu. Er musste langsam dann doch nach zwei Runden wieder in die Box zurückkehren.“
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Die Diagnose folgte wenig später und zerstörte alle Siegträume des Verstappen-Teams. „Hier hat es sich herausgestellt, dass wir einen Antriebswellenschaden haben, der leider dann auch weitere Kollateralschäden zum Radträger und zu anderen Peripherieteilen an der Hinterachse rechts verursacht hat, was jetzt eine längere Reparatur bedarf, um das Auto wieder fit zu bekommen“, sagt Wendl.
Team will noch einmal auf die Strecke
Besonders bitter: Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Verstappen-Team ein nahezu perfektes Rennen gezeigt. Verstappen, Auer, Gounon und Juncadella kämpften über Stunden mit dem Schwesterauto #80 um die Spitze und galten als große Favoriten auf den Gesamtsieg. Gerade Verstappen hatte den Vorsprung auf den zweiten Winward-Mercedes zwischenzeitlich auf mehr als 30 Sekunden ausgebaut.
Für den Niederländer und seine Teamkollegen ist die Enttäuschung riesig. Trotzdem will Mercedes-AMG das Auto noch einmal zurück auf die Strecke bringen. Wendl: „Wir haben mit Max und den anderen Fahrern gesprochen, alle sind natürlich extrem enttäuscht, nachdem sie so lange Zeit vor allen Dingen mit dem anderen Team-Auto um die Führung gekämpft haben.“
Und weiter: „Aber wir haben beschlossen, dass wir das Auto fertig machen und dass wir in den letzten Runden nochmal rausgehen und es den Fans präsentieren.“ In der Box stehend wird der Mercedes mit der Nummer 3 derweil im Klassement durchgereicht.
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