24h Nürburgring

Drama um Verstappen! Mercedes erklärt Defekt am Nordschleifen-Renner

24 Stunden Nürburgring 2026 Max Verstappen Mercedes GT3
Max Verstappen. Credit: Joerg Mitter / Red Bull Content Pool
Alex Warneke
Alex Warneke

Drama um Max Verstappen beim 24h-Rennen! Der Mercedes-AMG lag lange klar auf Siegkurs, ehe ein Defekt an der Hinterachse alle Hoffnungen zerstörte.

Bitteres Drama für Max Verstappen beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring! Das Team des viermaligen Formel-1-Weltmeisters lag lange Zeit souverän auf Siegkurs und hatte sich bereits einen komfortablen Vorsprung herausgefahren. Doch dann schlug die Technik brutal zu.

Der #3 Mercedes-AMG GT3 mit Verstappen, Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella musste am Sonntagmittag plötzlich mit Problemen die Pace drosseln. Kurz darauf schleppte Juncadella den AMG mit massiven Schwierigkeiten zurück an die Box. Dort wurde das Auto sogar rückwärts in die Garage geschoben.

24 Stunden Nürburgring 2026 Max Verstappen Mercedes GT3
Max Verstappen. Credit: Philip Platzer / Red Bull Content Pool

Mercedes erklärte kurz darauf die dramatischen Hintergründe. Kundensport-Leiter Stefan Wendl: „Wir haben direkt nach dem Boxenstopp auf dem Wechsel von Max zu Dani einen ABS-Alarm bekommen, der uns zunächst annehmen ließ, dass wir einen elektrischen Defekt hatten.“

Antriebswellenschaden bremst Verstappen-Team aus

Zunächst hoffte das Team noch auf ein lösbares Problem. „Wir haben einen Reset versucht und Dani hat in der ersten Runde gesagt, dass er eigentlich auch damit ganz gut umgehen kann“, so Wendl weiter.

Doch die Situation verschlimmerte sich schnell. „Aber dann kamen noch Geräusche und Vibrationen dazu. Er musste langsam dann doch nach zwei Runden wieder in die Box zurückkehren.“

Die Diagnose folgte wenig später und zerstörte alle Siegträume des Verstappen-Teams. „Hier hat es sich herausgestellt, dass wir einen Antriebswellenschaden haben, der leider dann auch weitere Kollateralschäden zum Radträger und zu anderen Peripherieteilen an der Hinterachse rechts verursacht hat, was jetzt eine längere Reparatur bedarf, um das Auto wieder fit zu bekommen“, sagt Wendl.

Team will noch einmal auf die Strecke

Besonders bitter: Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Verstappen-Team ein nahezu perfektes Rennen gezeigt. Verstappen, Auer, Gounon und Juncadella kämpften über Stunden mit dem Schwesterauto #80 um die Spitze und galten als große Favoriten auf den Gesamtsieg. Gerade Verstappen hatte den Vorsprung auf den zweiten Winward-Mercedes zwischenzeitlich auf mehr als 30 Sekunden ausgebaut.

Für den Niederländer und seine Teamkollegen ist die Enttäuschung riesig. Trotzdem will Mercedes-AMG das Auto noch einmal zurück auf die Strecke bringen. Wendl: „Wir haben mit Max und den anderen Fahrern gesprochen, alle sind natürlich extrem enttäuscht, nachdem sie so lange Zeit vor allen Dingen mit dem anderen Team-Auto um die Führung gekämpft haben.“

Und weiter: „Aber wir haben beschlossen, dass wir das Auto fertig machen und dass wir in den letzten Runden nochmal rausgehen und es den Fans präsentieren.“ In der Box stehend wird der Mercedes mit der Nummer 3 derweil im Klassement durchgereicht.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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