Fährt Max Verstappen in Zukunft für Ferrari? Ralf Schumacher hat dazu eine klare Meinung und erklärt, warum er dem Weltmeister eher zu Mercedes raten würde.
Max Verstappen und Ferrari, diese Kombination sorgt für Spekulationen in der Formel 1. Ralf Schumacher glaubt allerdings nicht daran, dass der viermalige Weltmeister irgendwann wirklich nach Maranello wechseln wird.
Der frühere Formel-1-Pilot erklärt klar, warum er Verstappen sogar eher von Ferrari abraten würde. Hintergrund ist für Schumacher vor allem die besondere Struktur innerhalb der Scuderia.
„Vorstellbar ist alles. Viele Fahrer wollen ja unbedingt zu Ferrari“, sagt Schumacher. Ferrari sei in der Formel 1 eine „ganz besondere“ Marke. Trotzdem sieht er große Risiken für Verstappen bei einem möglichen Wechsel.

Denn laut Schumacher müsste sich Verstappen „in gewisser Art und Weise ein bisschen unterordnen in diesem Konstrukt“. Genau das könnte problematisch werden. „Wenn er alleine in dieses Team reinkommt, dann wird er als Fahrer das nicht händeln können“, erklärt Schumacher.
Verstappen im Alleingang zu Ferrari „reicht nicht aus“
Dabei zieht der Deutsche den direkten Vergleich zu seinem Bruder Michael Schumacher. Als der Rekordweltmeister 1996 von Benetton zu Ferrari wechselte, ging er mit Ross Brawn und Rory Byrne wichtige Schlüsselfiguren nach Maranello. Erst daraus entstand später das legendäre Ferrari-Erfolgsteam rund um Michael Schumacher.
„Mein Bruder hat seinerzeit eine Gruppe an Leuten mitgebracht, die wirklich super zusammen harmoniert haben“, erinnert sich Ralf Schumacher. Genau das fehle heutzutage oft bei Fahrerwechseln.
Auch Lewis Hamilton sei dafür ein aktuelles Beispiel. Der Rekordweltmeister wechselte 2025 zu Ferrari, brachte aber keine Schlüsselpersonen von Mercedes mit. Schumacher glaubt deshalb: „Allein als Fahrer hinzugehen, ich glaube, das reicht nicht aus.“
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Daher kann sich Schumacher aktuell „fast nicht vorstellen“, dass Verstappen Ferrari ernsthaft als Option betrachtet. Stattdessen sieht er zwei andere Teams deutlich weiter vorne.
„Wenn Max Red Bull verlässt, wird er aus meiner Sicht eher nur zu Mercedes oder zu McLaren gehen können“, sagt Schumacher.
Besonders interessant: Im GT3-Sport arbeitet Verstappen inzwischen bereits eng mit Mercedes zusammen. Schumacher glaubt deshalb, dass die Verbindung zu Mercedes langfristig noch eine große Rolle spielen könnte. Verstappen selbst besitzt bei Red Bull zwar offiziell noch einen Vertrag bis Ende 2028. Allerdings sollen mehrere Ausstiegsklauseln einen früheren Abschied ermöglichen.
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