Im Kampf um die Pole verliert Max Verstappen die Kontrolle über seinen RB22 und schlägt in die Streckenbegrenzung ein. Das sagt der Holländer zum Crash.
Max Verstappen verpasst im Qualifying zum Großen Preis von Österreich eine mögliche Top-Platzierung. Nach seinem heftigen Abflug in der Schlussphase erklärt der Red-Bull-Pilot, was aus seiner Sicht zum Unfall geführt hat.
Der Niederländer ist auf seiner letzten schnellen Runde im Kampf um die ersten drei Startplätze unterwegs, verliert jedoch in der vorletzten Kurve plötzlich die Kontrolle über seinen RB22 und schlägt in die Streckenbegrenzung ein. Am Ende bleibt ihm nur Startplatz fünf.
Verstappen rätselt über den Unfall
„In Kurve 6 hatte ich schon einen großen Rutscher. Das war etwas komisch, das hatte ich das ganze Wochenende nicht“, erklärt Verstappen nach dem Qualifying.

Noch größer ist die Überraschung für ihn in Kurve 9. „Am Kurveneingang hatte ich sofort einen kompletten Quersteher. Das Lenkrad war fast bis zum Anschlag eingeschlagen. Wir werden das jetzt analysieren, denn ich habe im Moment keine Erklärung dafür. Es war einfach ganz komisch, was da passiert ist.“
Einen Zusammenhang mit den neuen Red-Bull-Upgrades schließt der vierfache Weltmeister allerdings aus. „Das hat nichts mit den Updates zu tun. Mehr Performance sollte nicht plötzlich so ein Problem verursachen.“
Trotz des Ausfalls ärgert sich Verstappen über die verpasste Chance. „Realistisch wäre Platz drei möglich gewesen. Das wäre natürlich besser als Rang fünf gewesen. Aber selbst wenn wir von Platz drei starten würden, fallen wir mit unseren Starts wahrscheinlich sowieso direkt wieder auf Platz fünf zurück.“
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Sky-Experte Timo Glock sieht die Ursache dagegen weniger in einem technischen Defekt. „Max Verstappen macht nur sehr selten Fehler. Diesmal hat er es einfach einen Tick übertrieben. Das Auto setzt beim Kerb stark auf, dadurch kommt zu viel Bewegung rein und dann verliert man die Kontrolle.“
Während Verstappen seinen Crash analysieren muss, fährt George Russell zur Pole Position. Die Rennkommissare untersuchen seine Runde nach der Gelbphase zwar noch einmal, sehen aber keinen Regelverstoß. Der Mercedes-Pilot behält damit Startplatz eins vor Charles Leclerc und Lewis Hamilton.
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