Red Bull soll ein Angebot über drei Milliarden Dollar für die Racing Bulls abgelehnt haben.
Red Bull will sich offenbar nicht von seinem zweiten Formel-1-Team trennen. Einem Medienbericht zufolge hat der Konzern ein milliardenschweres Übernahmeangebot für die Racing Bulls abgelehnt.
Wie die britische „Times“ berichtet, sollen Investoren bereit gewesen sein, rund drei Milliarden US-Dollar für das Schwesterteam von Red Bull zu bezahlen. Hinter dem Angebot sollen unter anderem Investmentfonds aus Abu Dhabi stehen.
Angeführt werde die interessierte Investorengruppe demnach von Andrew Herriot und Dean Attew. Letzterer ist in der Formel 1 kein Unbekannter und arbeitete früher als Berater des ehemaligen Formel-1-Bosses Bernie Ecclestone.

Trotz der enormen gebotenen Summe soll Red Bull allerdings kein Interesse an einem Verkauf gezeigt und die Offerte abgelehnt haben.
Racing Bulls drei Milliarden Dollar wert?
Dass für ein Formel-1-Team mittlerweile solche Summen aufgerufen werden, zeigt die enorme Wertentwicklung der Königsklasse in den vergangenen Jahren. Bereits 2025 soll Red Bull Angebote von mehr als zwei Milliarden US-Dollar für sein Schwesterteam erhalten haben.
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Die Racing Bulls erfüllen für den Konzern allerdings eine wichtige Funktion. Das Team dient traditionell als Talentschmiede und ermöglicht Red Bull, Nachwuchsfahrer zunächst beim Schwesterteam in der Formel 1 einzusetzen.
Gleichzeitig arbeiten die beiden Rennställe auch technisch eng zusammen. Racing Bulls bezieht verschiedene Komponenten aus dem Red-Bull-Umfeld und ist damit ein wichtiger Bestandteil der Formel-1-Struktur des Konzerns.

Hinzu kommt die politische Bedeutung eines zweiten Teams innerhalb der Königsklasse. Ein Verkauf würde Red Bull daher trotz der möglichen Milliardeneinnahmen auch einige strategische Vorteile kosten.
Weitere Interessenten an Racing Bulls?
In der Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen über einen möglichen Verkauf des Teams. Zuletzt wurden auch die chinesischen Automobilkonzerne BYD und Geely als potenzielle Interessenten gehandelt.
Geely könnte dabei möglicherweise Interesse daran haben, die Marke Lotus zurück in die Formel 1 zu bringen. Zum Konzern gehören neben Lotus unter anderem auch Volvo und weitere Automarken.
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