Die Formel 1 reagiert auf lange Pause und neue Regeln: In Miami wird das erste Training auf 90 Minuten verlängert, mehr Zeit für Setup und Anpassungen.
Die Formel 1 reagiert auf die ungewöhnliche Situation mit den neuen Regeln und deren Anpassungen und passt den Ablauf für den Miami Grand Prix kurzfristig an. Die FIA hat entschieden, das erste freie Training deutlich zu verlängern.
Statt der üblichen 60 Minuten bekommen Teams und Fahrer in Miami nun 90 Minuten Trainingszeit. Die Session am Freitag wird damit von 12:00 bis 13:30 Uhr Ortszeit stattfinden. Auch der restliche Zeitplan vor dem Training wird entsprechend um 30 Minuten nach vorne verschoben.
Der Hintergrund: Gleich mehrere Faktoren haben die Entscheidung beeinflusst. Zum einen liegt zwischen dem letzten Rennen in Japan und dem kommenden Wochenende in Miami eine ungewöhnlich lange Pause. Die abgesagten Grands Prix in Bahrain und Saudi-Arabien haben für eine fünf Wochen lange Rennpause gesorgt.

Formel-1-Teams müssen sich an Regelanpassungen gewöhnen
Zum anderen kommt das Sprint-Format in Miami ins Spiel. Dieses lässt traditionell weniger Trainingszeit zu, da bereits am Freitag wichtige Sessions stattfinden. Normalerweise steht den Teams nur eine einzige Stunde zur Vorbereitung zur Verfügung.
Doch genau das reicht aktuell nicht aus. Denn parallel wurden zuletzt mehrere technische und regulatorische Anpassungen beschlossen, insbesondere im Bereich der Power Units. Änderungen beim Energiemanagement und der elektrischen Leistung machen es notwendig, die Systeme neu zu verstehen und optimal abzustimmen.
Die FIA begründet den Schritt daher klar: Mehr Zeit auf der Strecke soll den Teams helfen, die neuen Gegebenheiten besser zu verarbeiten und gleichzeitig ein höheres sportliches Niveau zu gewährleisten.
Es handelt sich dabei um eine einmalige Anpassung speziell für das Miami-Wochenende der Formel 1.
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