Formel 1

Leclerc reagiert emotional nach verrücktem Barcelona-Crash

Charles Leclerc, Credit: Ferrari
Charles Leclerc, Credit: Ferrari
Alex Warneke
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Nach seinem Einschlag im Qualifying wird Charles Leclerc emotional. Der Monegasse nimmt den Unfall klar auf seine Kappe und hofft auf eine gute Aufholjagd.

Charles Leclerc hat nach seinem spektakulären Unfall im Qualifying von Barcelona mit offenen Worten auf seinen Crash reagiert. Der Ferrari-Pilot zeigte sich nach dem Aus in Q3 völlig niedergeschlagen und sprach sogar von Scham.

Dabei hatte der Unfall zunächst für Verwunderung gesorgt. Sky-Experte Ralf Schumacher rätselte direkt nach der Szene über die Ursache: „Ich weiß nicht so recht, was da passiert ist. Das sah dermaßen merkwürdig aus. Klar, Charles kam auf die schmutzige Linie, aber die Art und Weise, wie er dann abgeflogen ist, war schon schräg.“

Formel 1 Charles Leclerc Ferrari Barcelona 2026
Charles Leclerc. Credit: Rudy Carezzevoli/Getty Images

Leclerc verlor ausgangs von Kurve 4 plötzlich die Kontrolle über seinen Ferrari und krachte in die Streckenbegrenzung. Der Monegasse blieb unverletzt, musste sein Auto aber vorzeitig abstellen.

Kurve vier war Leclercs „Schwachstelle“

Kurz nach dem Qualifying folgte die Erklärung. Ferrari-Teamchef Fred Vasseur verriet, dass Leclerc an der Unglücksstelle deutlich aggressiver unterwegs gewesen sei als zuvor. „Charles war dort etwa zehn km/h schneller als auf seinen vorherigen Runden“, erklärte der Franzose.

Auch Leclerc selbst räumte ein, bewusst ein Risiko eingegangen zu sein. „Ich habe versucht, in Kurve 4 etwas anders zu machen“, sagte der Ferrari-Star. „Das war meine Schwachstelle im Qualifying. In allen anderen Kurven waren wir stark, nur dort nicht.“

Mit seiner Aktion wollte Leclerc die letzten Hundertstel finden, stattdessen endete die Runde in der Mauer. „Ich schäme mich total“, sagte der 28-Jährige anschließend. „Das Potenzial für die Pole war da, das Gefühl war da. Aber ich habe einen Fehler gemacht und dafür teuer bezahlt. Ich finde keine Worte, ehrlich. Ich schäme mich nur.“

Besonders leid tue ihm der Unfall für die Fans und das Team. „Es gibt keine Ausreden. Ich wollte etwas ausprobieren und habe es übertrieben“, erklärte Leclerc. Trotz des Rückschlags blickt der Ferrari-Pilot kämpferisch auf das Rennen. Sein Auto soll rechtzeitig repariert werden, allerdings startet er nur von Platz zehn.

„Der Sieg wäre das Mindeste, was ich tun könnte, um mich bei allen zu entschuldigen. Aber selbst das wäre vielleicht nicht genug.“ Ferrari dürfte nun hoffen, dass die Aufholjagd gelingt und dass aus dem verrückten Crash von Barcelona kein weiterer Rückschlag im Titelkampf wird.

Erfreulicher ist für die Scuderia Lewis Hamiltons zweiter Platz, keine Zehntelsekunde hat ihm zur Pole gefehlt. Der Brite bestätigt damit seine gute Form der letzten Wochen, auch wenn Leclerc in Barcelona bis zum Crash der Schnellere Ferrari-Pilot am Wochenende war.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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