Formel-E-CEO Jeff Dodds enthüllt, dass sich Max Verstappens Steroiden-Spruch als beste Werbung für die Elektroserie entpuppte.
Die Kritik von Max Verstappen am neuen Formel-1-Reglement schlägt weiter Wellen und sorgt jetzt ausgerechnet bei der Konkurrenz für Jubel. Der Formel-E-Boss Jeff Dodds hat sich zu den Aussagen des Weltmeisters geäußert und lässt mit seiner Reaktion aufhorchen.
Formel E profitiert von Verstappens F1-Kritik
Verstappen hatte die neuen 2026er-Autos mehrfach hart kritisiert. Vor allem das extreme Energiemanagement, Lift-and-Coast und Super-Clipping gehen ihm gegen den Strich. Sein Urteil schon nach den ersten Fahrten: „Es fühlt sich nicht wie Formel 1 an. Eher wie Formel E auf Steroiden.“
Eine Spitze, die eigentlich als Kritik gedacht war, für die Elektroserie aber zum Marketing-Gold wurde. Denn Dodds bestätigt im Sports Business Journal: „An dem Wochenende, an dem Max über uns gesprochen hat, haben viel mehr Leute unsere Videos und unsere Rennen geschaut.“

Und das ist messbar. „Wir haben über 50.000 neue Follower dazugewonnen“, so der Formel-E-Chef weiter. Was für Verstappen ein Problem ist, wird für die Formel E zur Chance. Die Diskussion um Elektrifizierung, Energie-Management und neue Technologien rückt mehr und mehr in den Fokus.
Dodds sieht genau darin den positiven Effekt: „Es sorgt dafür, dass sich mehr Leute mit dem Thema Elektrifizierung im Motorsport beschäftigen.“ Die Entwicklung passt also perfekt in die strategische Ausrichtung der Formel E.
Während die Formel E profitiert, wächst bei dem Red Bull-Star der Frust. Nach drei Rennen ohne Podium und anhaltender Kritik am Fahrgefühl denkt der Weltmeister offen über seine Zukunft nach. Das neue Reglement, mit stärkerem Fokus auf Batteriemanagement statt Vollgas-Fahren, verändert die DNA der Formel 1 spürbar.
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