Vor dem Indy500 melkt Mick Schumacher plötzlich eine Kuh. Was hat es damit auf sich?
Mick Schumacher sorgt vor dem legendären Indy500 plötzlich mit einer ganz anderen Aktion für Aufsehen: Der frühere Formel-1-Pilot stand in Indianapolis nicht im Cockpit, sondern im Kuhstall! Der Deutsche melkte bei einer traditionellen Zeremonie tatsächlich selbst eine Kuh. Doch hinter der kuriosen Aktion steckt eine jahrzehntealte Indy500-Tradition.
Am Sonntag startet Schumacher erstmals beim berühmten Indy500 in Indianapolis. Für den Deutschen ist das Rennen eines der größten Highlights seiner bisherigen Karriere.
Der ehemalige Haas-Pilot fährt 2026 erstmals in der IndyCar-Serie für Rahal Letterman Lanigan Racing und kämpft sich Schritt für Schritt in die amerikanische Motorsport-Welt hinein. Für das Rennen qualifizierte sich Schumacher zunächst auf Platz 28, rückte nach einer Strafe gegen Caio Collet aber noch auf Startplatz 27 vor.
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Vor dem großen Rennen musste Mick allerdings erstmal eine ganz andere Herausforderung meistern.
Mick Schumacher setzt auf Vollmilch
Denn beim Indy500 gehört die berühmte „Winners Drink Milk“-Tradition fest zum Event dazu. Statt Champagner trinken die Sieger in Indianapolis traditionell Milch. Deshalb müssen alle Fahrer im Vorfeld angeben, welche Milch sie im Erfolgsfall trinken würden. Mick Schumacher entschied sich, wie die meisten Piloten, für klassische Vollmilch.
Für die Rookies gab es zusätzlich eine besondere Zeremonie. Die Debütanten des Indy500 mussten selbst Hand anlegen – und tatsächlich eine Kuh melken.

Fotos zeigen Schumacher mit Milchflasche und Kuh im Stall. Der Deutsche nahm die ungewöhnliche Aufgabe mit Humor. „Ich freue mich darauf, die ganzen Traditionen um dieses Rennen herum zu erleben“, sagte Schumacher. „Es ist schön, sie zu erhalten und jedes Jahr zu praktizieren. Ein Privileg.“
Sportlich bleibt das Ziel für Mick Schumacher dagegen klar: ein sauberes erstes Indy500. „Maximale Attacke funktioniert hier nicht, weil es meist in die Hose geht“, erklärt Schumacher seine Strategie für das Rennen. Entscheidend seien die richtige Taktik, gute Boxenstopps und saubere Luft im Verkehr.
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