Formel 1

Kehrt Horner mit großem Autohersteller in die Formel 1 zurück?

Christian Horner, Credit: Red Bull Content Pool
Christian Horner, Credit: Red Bull Content Pool
Alex Warneke
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Wird Christian Horner bald wieder in der Formel 1 unterwegs sein? Offenbar hat der Brite Kontakt zum größten Elektroautohersteller der Welt.

Dass Christian Horner nach seinem Rauswurf bei Red Bull in die Formel 1 zurückkehren will, ist längst kein Geheimnis mehr. Laut aktuellen Berichten soll der langjährige Ex-Red-Bull-Teamchef mit dem chinesischen Auto-Riesen BYD über einen Einstieg in die Formel 1 sprechen.

BYD gilt inzwischen offiziell als größter Elektroautohersteller der Welt und soll großes Interesse daran haben, als zwölftes Team in die Königsklasse einzusteigen. Horner könnte dabei eine zentrale Rolle spielen.

Horner traf sich zuletzt mehrfach mit BYD-Vizepräsidentin Stella Li. Außerdem soll der Brite bei den Filmfestspielen in Cannes als Gast von BYD unterwegs gewesen sein.

Christian Horner, Credit: Red Bull Content Pool
Christian Horner, Credit: Red Bull Content Pool

Für Horner wäre es die große Rückkehr ins Formel-1-Paddock. Seit seinem Aus bei Red Bull im vergangenen Jahr wird immer wieder über neue Projekte spekuliert. Zuletzt wurde er sogar mit einem möglichen Einstieg bei Alpine in Verbindung gebracht.

Wird BYD mit Horner das zwölfte Team der Formel 1?

Doch BYD scheint deutlich größere Pläne zu verfolgen. Laut den Berichten denkt der Milliarden-Konzern nicht über eine kleine Beteiligung nach, sondern über einen kompletten Formel-1-Einstieg als eigenes Werksteam. Möglich wäre das theoretisch: Das aktuelle Concorde Agreement erlaubt bis zu zwölf Teams in der Formel 1.

Auch BYD selbst heizte die Spekulationen zuletzt an. Beim China-GP bestätigte Stella Li, dass man bereits in engem Kontakt mit Formel-1-Boss Stefano Domenicali stehe.

„Ich liebe die Formel 1, weil es um Leidenschaft und Kultur geht. Menschen träumen davon, in der Formel 1 zu sein“, sagte Li.

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem zeigte sich ebenfalls offen für einen möglichen chinesischen Einstieg. „Wenn es ein chinesisches Angebot gibt, wird man das begrüßen, weil es gut für das Geschäft wäre“, erklärte er.

Ganz so einfach dürfte der Weg in die Formel 1 allerdings nicht werden. Domenicali machte zuletzt deutlich, dass neue Teams nur aufgenommen würden, wenn sie einen „großen Mehrwert“ für die Serie bringen.

Wie kompliziert ein Einstieg sein kann, zeigte zuletzt der jahrelange Kampf von Andretti und Cadillac um einen Platz in der Formel 1. Trotzdem scheint klar: Das Interesse großer Hersteller an der Königsklasse wächst weiter massiv.

Und mit Christian Horner könnte ausgerechnet einer der erfolgreichsten Teamchefs der modernen Formel-1-Geschichte bald erneut eine Schlüsselrolle spielen.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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