Nach starkem Qualifying folgt für Mick Schumacher in Phoenix eine Lehrstunde. „Ich wusste gar nicht, was geschieht“, sagt er nach Platz 18.
Einen Tag nach seinem sensationellen Qualifying ging es für Mick Schumacher in Phoenix weit nach hinten, Platz 18. Der Deutsche überraschte nach seinem ersten IndyCar-Rennen auf einem Oval vor allem mit einer ehrlichen Einschätzung: „Ich wusste gar nicht, was geschieht.“
Nach Startplatz vier im Qualifying hatte Schumacher für große Erwartungen gesorgt. Doch im Rennen auf dem Phoenix Raceway zeigte sich schnell, wie viel Erfahrung im Oval-Rennsport zählt. Der frühere Formel-1-Pilot verlor bereits in den ersten Runden einige Positionen gegenüber der Konkurrenz.
„Es ist verrückt da draußen. Die Jungs haben viel mehr Erfahrung in dieser Art von Rennen als ich, und das habe ich von Runde eins an gesehen“, erklärte Schumacher nach dem Rennen. Besonders eindrücklich war für ihn ein Überholmanöver von Serienmeister Alex Palou. „Plötzlich war er außen auf der High Line. Ich wusste gar nicht, was geschieht, da war er schon an mir vorbei.“

Pech beim Boxenstopp
Neben der fehlenden Oval-Erfahrung kam auch noch Pech hinzu. Beim ersten Boxenstopp seines Rahal Letterman Lanigan Racing-Teams klemmte ein Schlagschrauber, die Crew musste ein Ersatzgerät holen. Der zusätzliche Zeitverlust warf Schumacher weit zurück. Am Ende blieb nur Platz 18 im 250-Runden-Rennen.
Immerhin brachte der 26-Jährige sein Auto ins Ziel. Beim Saisonauftakt in St. Petersburg war er noch nach einer unverschuldeten Kollision früh ausgeschieden.
Schumacher bleibt optimistisch
Trotz des schwierigen Rennens überwog bei Schumacher der Lernfaktor. „Es war sehr interessant. Ich freue mich darauf, noch mehr zu lernen“, sagte der Deutsche nach seinem ersten Oval-Rennen. Wie schnell sich ein Rennen auf dem nur 1,6 Kilometer langen Oval drehen kann, zeigte auch das Schicksal von Alex Palou. Der Spanier wurde in einen Unfall an der Bande verwickelt und schied aus.
Den Sieg sicherte sich Josef Newgarden, der damit auch die Führung in der Gesamtwertung übernahm. Für Schumacher bleibt nach seinem ersten Oval-Auftritt vor allem eine Erkenntnis: Der Lernprozess in der IndyCar-Serie hat gerade erst begonnen.
IndyCar in Phoenix (Oval) Ergebnis
- Josef Newgarden (Team Penske)
- Kyle Kirkwood (Andretti Global) +1.7937
- David Malukas (Team Penske) +2.8412
- Pato O’Ward (Arrow McLaren) +3.9318
- Marcus Armstrong (Meyer Shank Racing with Curb-Agajanian) +6.4815
- Alexander Rossi (Ed Carpenter Racing) +7.2911
- Scott Dixon (Chip Ganassi Racing) +8.1647
- Scott McLaughlin (Team Penske) +9.8786
- Graham Rahal (Rahal Letterman Lanigan Racing) +10.4690
- Kyffin Simpson (Chip Ganassi Racing) +12.1306
- Santino Ferrucci (A.J. Foyt Enterprises) +16.8360
- Felix Rosenqvist (Meyer Shank Racing with Curb-Agajanian) +17.2139
- Christian Lundgaard (Arrow McLaren) +17.6584
- Christian Rasmussen (Ed Carpenter Racing) +18.2862
- Dennis Hauger (Dale Coyne Racing) +18.9740
- Will Power (Andretti Global) +1 Runde
- Marcus Ericsson (Andretti Global) +1 Runde
- Mick Schumacher (Rahal Letterman Lanigan Racing) +2 Runden
- Caio Collet (A.J. Foyt Enterprises) +2 Runden
- Nolan Siegel (Arrow McLaren) +3 Runden
- Rinus VeeKay / R. van Kalmthout (Juncos Hollinger Racing) +5 Runden
- Sting Ray Robb (Juncos Hollinger Racing) +4 Runden
- Louis Foster (Rahal Letterman Lanigan Racing) +110 Runden
- Alex Palou (Chip Ganassi Racing) +229 Runden
- Romain Grosjean (Dale Coyne Racing) –
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