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Mick Schumacher erlebt Horror-Rennen in der IndyCar

Mick Schumacher, Arlington, Credit: IndyCar
Mick Schumacher, Arlington, Credit: IndyCar
Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mick Schumacher erlebt beim IndyCar-Rennen in Arlington ein Wochenende zum Vergessen. Nach Strafe und Dreher bleibt dem Deutschen am Ende nur der letzte Platz.

Bitterer Nachmittag für Mick Schumacher in der IndyCar-Serie: Beim Rennen auf dem Stadtkurs von Arlington erlebt der Deutsche ein Debakel. Eine Strafe, ein Dreher und mehrere Zwischenfälle werfen den RLL-Piloten ans Ende des Feldes zurück. Am Ende steht nur Platz 22. Schumi Junior ist damit letzter Pilot im Ziel.

Strafe wirft Schumacher früh zurück

Schon der Start läuft für Schumacher alles andere als ideal. Der Deutsche verliert zunächst eine Position an Christian Lundgaard. Wenig später kommt es zur Kollision zwischen beiden Fahrern: Lundgaard dreht sich und Schumacher bekommt die Schuld.

Die Rennleitung verhängt eine Durchfahrtsstrafe gegen den Deutschen. Damit ist das Rennen praktisch schon früh ruiniert. Nach der Strafe findet sich Schumacher am Ende des Feldes wieder und muss eine Aufholjagd starten.

Dreher nach Kontakt mit Newgarden

Doch es kommt noch schlimmer. In Runde 39 kollidiert Schumacher in einer engen Passage mit Josef Newgarden, der gerade aus der Boxengasse auf die Strecke zurückkehrt. Der RLL-Pilot dreht sich in Kurve zwei.

Zwar kann Schumacher seinen Wagen wieder starten, doch der Rückstand ist riesig. Zeitweise liegt er mehr als 30 Sekunden hinter dem vorletzten Fahrer.

Indycar Mick Schumacher 2026
Mick Schumacher. Credit: INDYCAR

Immerhin kämpft sich der Deutsche im weiteren Rennverlauf wieder an das Feld heran. Doch mehr als der letzte Platz ist nicht drin.

Kirkwood gewinnt Indycar-Rennen nach spektakulärem Zweikampf

Während Schumacher einen Tag zum Vergessen erlebt, jubelt Kyle Kirkwood über den Sieg. Der Andretti-Pilot gewinnt nach einem packenden Duell gegen Alex Palou.

„Das war fantastisch! Man, hatten wir viel Pace“, jubelt Kirkwood nach dem Rennen. „Die Plätze eins, drei und vier für Andretti – das ist absolut unglaublich.“

Der 27-Jährige setzt sich nach 70 Runden mit nur 0,314 Sekunden Vorsprung gegen Palou durch. Die Entscheidung fällt 15 Runden vor Schluss mit einem spektakulären Bremsmanöver in der letzten Kurve. Mit seinem sechsten IndyCar-Sieg übernimmt Kirkwood gleichzeitig die Führung in der Gesamtwertung.

Wildes Finale nach ruhigem Rennen

Lange Zeit verläuft das Rennen auf dem neuen Stadtkurs nahe Dallas erstaunlich ruhig. Erst drei Runden vor Schluss sorgt ein technischer Defekt bei Christian Rasmussen für die erste Caution-Phase.

Beim Restart kommt es dann zu einer Kollision zwischen Romain Grosjean und Nolan Siegel. Das Rennen endet schließlich unter Gelb. Hinter Sieger Kirkwood und Palou komplettiert Will Power das Podium. Marcus Ericsson wird Vierter, Pato O’Ward Fünfter.

Für Mick Schumacher bleibt dagegen nur Frust. Ausgerechnet am Jahrestag des letzten Formel-1-Sieges seines Vaters Michael endet das IndyCar-Rennen in Arlington für ihn mit einem ernüchternden letzten Platz.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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