Mick Schumacher hat sein erstes IndyCar-Training hinter sich und erlebte einen chaotischen Auftakt in St. Petersburg.
Die IndyCar-Saison 2026 ist gestartet: Für Mick Schumacher begann das US-Abenteuer mit einem turbulenten Training. Beim Auftakt auf dem Stadtkurs von St. Petersburg sorgten rote Flaggen, Ausrutscher und ein heftiger Crash für eine echte Unterbrechungs-Orgie.
Für den Deutschen war jeder Kilometer wichtig. Nach zwei Jahren in der Langstrecken-WM kehrt Schumacher beim Team Rahal Letterman Lanigan Racing erstmals wieder in ein offenes Cockpit zurück. Sein Dallara tritt mit der aus der Formel 1 bekannten Startnummer 47 in einem schwarzen Grunddesign mit roter Motorabdeckung sowie roten Akzenten an Nase und Flügel an.
Schumacher mit den meisten Runden
Schumacher absolvierte 37 Runden und damit die meisten im Feld. Das Training war in mehrere Abschnitte unterteilt: zunächst 40 Minuten auf harten Reifen, danach zwei kurze Soft-Sessions.
Am Ende landete der frühere Formel-1-Pilot auf Rang 23. Seine schnellste Runde: 1:02,170 Minuten auf dem 2,89 Kilometer langen Stadtkurs. In der zweiten Soft-Session verzichtete Schumacher auf weitere Qualifying-Runs und konzentrierte sich auf Longruns und Abläufe.
Auch seine Rookie-Kollegen Dennis Hauger und Caio Collet bewegten sich im hinteren Feld.
Bestzeit für Penske: Favoriten zeigen Tempo
Ganz vorne setzte Scott McLaughlin im Penske die Bestzeit. Dahinter folgten Felix Rosenqvist und Kyle Kirkwood. Die schnellsten Zeiten entstanden erwartungsgemäß auf den weicheren Reifen. Titelverteidiger Alex Palou ordnete sich im Vorderfeld ein, während Ex-Formel-1-Pilot Marcus Ericsson ebenfalls in den Top-Positionen auftauchte.
Schumachers Rückstand auf die Spitze lag bei etwas mehr als einer Sekunde; das gilt als typischer Wert für einen Serien-Neuling.
Rote Flaggen bestimmen den Auftakt
Das Training wurde gleich fünfmal unterbrochen. Zunächst sorgte Rookie Hauger für eine Zwangspause, nachdem sich eine Feder an seinem Auto gelöst hatte.
Später drehte sich Ex-F1-Pilot Alexander Rossi, konnte aber einen Einschlag vermeiden. Weniger Glück hatte Josef Newgarden, der nach einem Fehler auf einem Randstein in die Streckenbegrenzung rutschte.
Der heftigste Unfall passierte kurz vor Ende einer Soft-Session: IndyCar-Routinier Scott Dixon krachte frontal in die Mauer und zerstörte die Front seines Autos. Dixon blieb unverletzt, sprach aber von einem „frustrierenden“ Auftakt.
Auch Schumachers Teamkollege Louis Foster sorgte für eine weitere Unterbrechung nach einem Einschlag in die Reifenstapel.
Das zweite Training und das Qualifying folgen am Samstag, das Rennen steigt am Sonntagabend deutscher Zeit. Hier geht’s zum TV-Zeitplan.
IndyCar St. Petersburg 2026: Ergebnis 1. Freies Training
| Pos. | Fahrer | Rundenzeit |
|---|---|---|
| 1 | Scott McLaughlin | 1:01.102 |
| 2 | Felix Rosenqvist | 1:01.166 |
| 3 | Kyle Kirkwood | 1:01.177 |
| 4 | Kyffin Simpson | 1:01.178 |
| 5 | Marcus Ericsson | 1:01.196 |
| 6 | Alex Palou | 1:01.261 |
| 7 | Marcus Armstrong | 1:01.303 |
| 8 | Christian Rasmussen | 1:01.482 |
| 9 | David Malukas | 1:01.487 |
| 10 | Christian Lundgaard | 1:01.523 |
| 11 | Reenus VeeKay | 1:01.544 |
| 12 | Pato O’Ward | 1:01.575 |
| 13 | Romain Grosjean | 1:01.753 |
| 14 | Josef Newgarden | 1:01.781 |
| 15 | Scott Dixon | 1:01.799 |
| 16 | Santino Ferrucci | 1:01.840 |
| 17 | Dennis Hauger | 1:01.868 |
| 18 | Will Power | 1:01.938 |
| 19 | Graham Rahal | 1:02.101 |
| 20 | Nolan Siegel | 1:02.102 |
| 21 | Alexander Rossi | 1:02.112 |
| 22 | Louis Foster | 1:02.152 |
| 23 | Mick Schumacher | 1:02.170 |
| 24 | Caio Collet | 1:02.257 |
| 25 | Sting-Ray Robb | 1:02.278 |
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!