Crash im Training, Frust im Qualifying und trotzdem ein kleines Erfolgserlebnis: Mick Schumacher zeigt in Long Beach Comeback-Qualitäten.
Für Mick Schumacher war es eigentlich ein Wochenende zum Vergessen – und am Ende doch eines mit Lichtblick. Beim IndyCar-Rennen in Long Beach fuhr der Deutsche auf Platz 17 und holte damit sein bislang bestes Saisonergebnis.
Schumacher im Reifenstapel
Dabei begann das Wochenende denkbar schlecht für den Sohn von Michael Schumacher. Bereits im Training krachte Schumacher mit seinem Auto in die Bande und rutschte in einen Reifenstapel. Immerhin: Der Einschlag war glimpflich, Schumacher blieb unverletzt.

Schon zuvor lief es alles andere als rund. Eine Session musste er wegen eines technischen Defekts vorzeitig abbrechen und hatte damit keine einzige komplette Test-Runde. Gerade für einen Rookie in der anspruchsvollen IndyCar Series ist das ein herber Rückschlag.
Pech im Qualifying
Auch im Qualifying setzte sich das Pech fort. Schumacher schied bereits in Q1 aus und musste das Rennen vom 21. Startplatz aus aufnehmen. Neben ihm erwischte es mit Marcus Ericsson und Josef Newgarden sogar zwei Top-Fahrer; ein schwacher Trost.
Doch im Rennen zeigte Schumacher Moral. Trotz der schwierigen Ausgangslage arbeitete er sich nach vorne und überquerte die Ziellinie auf Rang 17. Kein Top-Ergebnis, aber unter den Umständen ein wichtiger Schritt.
Fest steht: Schumacher zahlt in seiner ersten IndyCar-Saison weiter Lehrgeld, zeigt aber gleichzeitig Kampfgeist.
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