IndyCar-Debüt mit Hindernissen: Mick Schumacher startet in St. Petersburg nur von Rang 21 – und braucht jetzt eine starke Aufholjagd.
So hatte sich Mick Schumacher sein erstes IndyCar-Wochenende nicht vorgestellt. Beim Saisonauftakt in St. Petersburg geht der 26-Jährige nur von Startplatz 21 ins Rennen (alle TV-Zeiten hier). Für ein Top-Ergebnis mit Rahal Letterman Lanigan Racing braucht es damit eine gehörige Portion Renn-Action.
Im Qualifying blieb Schumacher in Q1 hängen. Seine schnellste Runde auf dem 2,8 Kilometer langen Stadtkurs: 1:01,3983 Minuten. Zu wenig für den Sprung in die nächste Runde. Die Pole Position schnappte sich Scott McLaughlin in 1:00,5426 Minuten.
Schumacher sogar in Führung
Dabei sah es zwischenzeitlich gut aus. Schumacher bekam früh frische Soft-Reifen montiert und lag zur Halbzeit seiner Gruppe sogar in Führung. Doch die Konkurrenz konterte später ebenfalls mit der roten Mischung und drückte die Zeiten. „Ehrlich gesagt hatten wir ein richtig gutes Auto“, erklärte Schumacher danach. „Wir haben einige große Änderungen daran vorgenommen, und alle wiesen in die richtige Richtung. Das haben wir wohl schon beim ersten Reifen gesehen.“
Das Problem: Verkehr in der entscheidenden Runde. „Leider hatten wir beim zweiten Reifensatz in der ersten Runde viel Verkehr, was eigentlich schon gereicht hätte, um weiterzukommen.“ Jetzt heißt es nach vorne schauen.

Trotz Startplatz 21 bleibt der Deutsche entsprechend optimistisch: „Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung an diesem Wochenende. Jetzt müssen wir dem Ganzen noch die Krone aufsetzen und ein gutes Rennergebnis erzielen, selbst von unserem jetzigen Standpunkt aus. Ich denke, als Team können wir das schaffen.“
Indycar-Saisonstart: Polesetter McLaughlin vor Marcus Ericsson
Neben Polesetter McLaughlin startet Ex-Formel-1-Fahrer Marcus Ericsson aus der ersten Reihe. Dahinter überraschte Rookie Dennis Hauger mit Startplatz drei, Titelverteidiger Alex Palou steht auf vier.
Schumacher selbst wird offiziell als Rookie geführt – auch wenn er den Begriff nicht mag. „Ich sehe es nicht als Rookiejahr und erlaube mir auch keine Anfängerfehler“, betonte er vor dem Debüt.
Nach zwei Formel-1-Jahren bei Haas, einer Ersatzrolle bei Mercedes und zwei Saisons in der Langstrecken-WM mit Alpine beginnt nun das nächste Kapitel. Der Startplatz ist alles andere als ideal – aber in der IndyCar-Serie entscheidet oft erst das Rennen.
IndyCar St. Petersburg 2026: Startaufstellung
| Startplatz | Fahrer | Team |
|---|---|---|
| 1 | Scott McLaughlin | Penske |
| 2 | Marcus Ericsson | Andretti |
| 3 | Dennis Hauger | Dale Coyne |
| 4 | Alex Palou | Chip Ganassi |
| 5 | David Malukas | Penske |
| 6 | Romain Grosjean | Dale Coyne |
| 7 | Marcus Armstrong | Meyer Shank |
| 8 | Pato O’Ward | Arrow McLaren |
| 9 | Louis Foster | RLL |
| 10 | Kyffin Simpson | Chip Ganassi |
| 11 | Felix Rosenqvist | Meyer Shank |
| 12 | Christian Lundgaard | Arrow McLaren |
| 13 | Will Power | Andretti |
| 14 | Christian Rasmussen | Ed Carpenter |
| 15 | Kyle Kirkwood | Andretti |
| 16 | Scott Dixon | Chip Ganassi |
| 17 | Santino Ferrucci | A.J. Foyt |
| 18 | Graham Rahal | RLL |
| 19 | Rinus Veekay | Juncos Hollinger |
| 20 | Sting Ray Robb | Juncos Hollinger |
| 21 | Mick Schumacher | RLL |
| 22 | Nolan Siegel | Arrow McLaren |
| 23 | Josef Newgarden | Penske |
| 24 | Caio Collet | A.J. Foyt |
| 25 | Alexander Rossi | Ed Carpenter |
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