Vor seinem ersten 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife zeigt sich Max Verstappen selbstbewusst.
Jetzt wird es ernst für Max Verstappen! Der viermalige Formel-1-Weltmeister startet an diesem Wochenende erstmals beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und zeigt sich vor seinem Debüt auf der Nordschleife kämpferisch.
„Wir haben uns so gut wie möglich vorbereitet“, sagt Verstappen vor dem Langstrecken-Klassiker. Nach mehreren Tests und Einsätzen im GT3-Auto fühlt sich der Red-Bull-Star bereit für die wohl härteste Rennstrecke der Welt.
Verstappen warnt vor BoP-Faktor
Ganz ohne Sorgen reist der Niederländer aber nicht an. Vor allem die sogenannte Balance of Performance (BoP) könnte laut Verstappen entscheidend werden. Mit der BoP versuchen die Rennorganisatoren, die unterschiedlichen GT3-Autos über Gewicht, Motorleistung oder Fahrzeughöhe anzugleichen.

Verstappen geht im Mercedes-AMG GT3 von Winward mit den erfahrenen GT3-Stars Lucas Auer und Daniel Juncadella an den Start.
„Von der Fahrerseite her sind wir gut aufgestellt, das Team ist stark“, erklärt Verstappen. „Wir müssen nur sicherstellen, dass das Auto über die 24 Stunden ganz bleibt.“
Verstappen will mehr Langstrecke fahren
Schon länger macht Verstappen kein Geheimnis daraus, dass ihn die Langstrecke reizt. Der Nürburgring ist für ihn offenbar nur der Anfang. Wenn es der Formel-1-Kalender zulassen würde, wäre Verstappen nach eigener Aussage längst noch häufiger in GT-Rennen unterwegs.
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„Wenn es ein freies Wochenende für die 24 Stunden von Spa gegeben hätte, hätte ich das dieses Jahr ebenfalls gemacht“, verrät der Niederländer. „Immer wenn ich die Möglichkeit habe zu fahren, würde ich das lieben.“
Auch Le Mans bleibt ein Thema
Zuletzt hatte bereits Ford bestätigt, Gespräche mit Verstappen über ein mögliches gemeinsames Projekt für die 24 Stunden von Le Mans geführt zu haben. Dass Verstappen irgendwann dauerhaft in den Langstreckensport wechseln könnte, wirkt deshalb längst nicht mehr ausgeschlossen.
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