Max Verstappen war auf Siegkurs, dann folgte der Splitter-Schaden! Ein mysteriöser Defekt wirft ihn auf der Nordschleife weit zurück.
Rückschlag für Max Verstappen bei den 24h-Qualifiers auf der Nürburgring Nordschleife: Der Formel-1-Weltmeister lag auf Siegkurs, bis ein mysteriöser Defekt alles zunichtemachte.
Gemeinsam mit Lucas Auer, der das Qualifying fuhr, zeigte der Formel-1-Star im Mercedes-AMG GT3 eine starke Leistung. Nach einem intensiven Duell mit Christopher Haase übernahm der Niederländer die Führung und setzte sich sogar deutlich ab.
Alles deutete auf einen souveränen Sieg hin. Doch plötzlich bog Verstappen nach einem Stopp wieder in die Box ab. Der Wagen wurde direkt in die Garage geschoben, die Führung war verloren.

Verstappen rätselt über Ursache
Der Grund: Ein Schaden am Splitter an der Fahrzeugfront. Für den Holländer selbst völlig unerklärlich.
„In der zweiten Runde meines zweiten Stints hatte ich plötzlich starke Vibrationen. Gleichzeitig habe ich gehört, wie der Splitter heftig geschliffen hat. Da war mir sofort klar, dass er beschädigt ist. Das war sehr seltsam“, erklärte er bei Viaplay.
Besonders rätselhaft: „Ich hatte keinen Kontakt mit irgendwem. Deshalb weiß ich nicht, wie das passieren konnte.“
Der Mercedes verschwand für über 28 Minuten in der Garage. Danach ging es zwar weiter, doch die Siegchance war endgültig dahin. Am Ende blieb nur Rang 39.
Sieg geht an Audi
Den Sieg sicherten sich Ben Green, Christopher Haase und Alexander Sims im Audi R8 LMS GT3.
Für Verstappen bleibt trotz des Rückschlags ein positives Fazit: Die Pace stimmt. Jetzt geht es darum, die Probleme rechtzeitig vor dem 24-Stunden-Rennen in den Griff zu bekommen. Der Langstreckenklassiker findet am 16./17. Mai statt.
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