24h Nürburgring

Safety-Car-Fahrer warnt Verstappen vor 24h-Rennen am Nürburgring

Max Verstappen, Mercedes-AMG GT3, NLS, Credit: Verstappen.com Racing, Mercedes
Max Verstappen, Mercedes-AMG GT3, NLS, Credit: Verstappen.com Racing, Mercedes
Alex Warneke
Alex Warneke

Bernd Mayländer warnt Verstappen vor 24h-Abenteuer auf der Nordschleife. Auf diese Herausforderungen muss sich der Holländer einstellen.

Der Hype ist riesig: Max Verstappen greift beim legendären 24h-Rennen am Nürburgring Nordschleife an. Ein echter Nordschleifen-Experte macht deutlich, wie groß die Herausforderung ist, dieses Rennen zu meistern.

Bernd Mayländer, selbst Gesamtsieger des 24h-Rennens und seit Jahren Safety-Car-Fahrer der Formel 1, richtet eine klare Warnung an den Weltmeister.

„Der Fokus wird nur auf ihm liegen“

Mayländer weiß, was Verstappen erwartet und sieht vor allem den enormen Druck: „Der Fokus wird auf ihm liegen, vielleicht sogar nur auf ihm“, ordnet Mayländer im Gespräch mit RacingNews365 ein.

Bernd Mayländer Credit: Daimler AG
Bernd Mayländer Credit: Daimler AG

Gerade weil Verstappen auf der Nordschleife bereits beeindruckt hat, wächst die Erwartungshaltung: „Er macht sich diesen Druck selbst mit allem, was er dort schon gezeigt hat – und das ist fantastisch. Aber ein 24-Stunden-Rennen ist wirklich sehr, sehr lang.“

Tatsächlich wird es Verstappens erstes 24h-Rennen, die kennt er wie längere Fahrten bei Dunkelheit ohne Flutlicht bisher nur aus der Simulation.

Nordschleife verzeiht keine Fehler

Für Mayländer ist klar: Talent allein reicht nicht. Die „Grüne Hölle“ stellt ganz eigene Anforderungen, vor allem im Verkehr und über die Distanz: „Das Wichtigste ist: Bleib auf der Strecke. Der Verkehr ist die größte Herausforderung.“

NLS 2 Max Verstappen Sieg Mercedes AMG GT3 2026 Nordschleife
Max Verstappen. Credit: Jan Brucke/VLN

Dazu kommen unberechenbare Faktoren wie Wetterwechsel oder Code-60-Phasen, die selbst Top-Fahrer aus dem Rhythmus bringen können.

Respekt vor den GT-Spezialisten

Ein weiterer Punkt: die erfahrene Konkurrenz. Verstappen hier auf echte Spezialisten, die die Grüne Hölle in- und auswendig kennen: „Es gibt so viele schnelle GT-Fahrer dort. Ich nenne keine Namen, aber einige fahren dort ihr ganzes Leben lang.“

Geduld statt Risiko

Mayländers wichtigste Botschaft: Das Rennen gewinnt man nicht in der ersten Runde. „Denk an die Zielflagge. Geh kein zu großes Risiko ein. Du musst nicht nach der ersten Kurve führen“, so der 54-Jährige.

Bevor es Mitte Mai ernst wird, steht für Verstappen zunächst die Generalprobe an: die 24h-Qualifiers am kommenden Wochenende. Die wird er gemeinsam mit Mercedes-Werksfahrer Lucas Auer bestreiten.

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Autor

Alex Warneke
Alex Warneke

Alex ist unser Hybrid im Redaktionsteam. Als Rennspiel-Experte versorgt er die F1 Insider Leser mit Texten aus der SimRacing-Welt. Zudem ist Alex als Videocreator im F1-Insider-Team aktiv. Interviews und spannende Themen aus der Formel 1 bereitet er für unseren YouTube Kanal auf.


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