Nach der Analyse der Daten war Sebastian Vettel schon wieder optimistischer. Der Heppenheimer hatte nach Platz neun in der Qualifikation zum GP Belgien herausgefunden, dass ein Patzer in der letzten Schikane ihn zwei Zehntelsekunden gekostet hat. Ergo wäre mindestens Platz fünf drin gewesen. Bei einer perfekten Runde locker sogar mehr. Platz drei ist nur drei Zehntelsekunden entfernt.
Vettel: „Wir konnten uns von Q2 auf Q3 einfach nicht so steigern wie die anderen.“ Stimmt: der Heppenheimer fuhr seine Bestzeit in der zweiten Qualirunde. Deshalb startet er morgen nach der Strafversetzung von Romain Grosjean (Getriebewechsel) von Rang acht.
Verloren ist aber nicht nichts. Vettel gibt sich kämpferisch und prognostiziert ein spannendes Rennen. "Ich denke schon, dass der Fahrer einiges gutmachen kann morgen. Im Renntrimm sind wir gut unterwegs. Deshalb schaut es grundsätzlich gut aus." Trotz seines Fehlers war der Ex-Weltmeister guter Stimmung, hob höflich sogar ein Mikrofon auf, das einem Journalisten aus der Hand gefallen war.
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