Audi erlebt am dritten Testtag in Barcelona den nächsten Rückschlag: Schon nach gut einer Stunde bleibt Hülkenbergs R26 liegen.
Der Start in den dritten Testtag der neuen Formel-1-Ära verlief für Audi alles andere als nach Plan. Bereits nach gut einer Stunde wurde die Session in Barcelona durch eine rote Flagge unterbrochen, ausgelöst vom Audi R26 mit Nico Hülkenberg am Steuer.
Kurz nach 10:00 Uhr rollte der R26 auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya aus. Per Kran musste er zurück in die Garage gebracht werden, der Testbetrieb wurde unterbrochen. Es ist bereits der zweite Rückschlag für Audi innerhalb von zwei Tagen: Schon am Montag hatte Gabriel Bortoleto den Wagen nach nur 27 Runden wegen eines technischen Problems abstellen müssen.
Dabei war der Mittwoch eigentlich als Neustart gedacht. Am Morgen hatte der F1-Neueinsteiger den R26 kurz auf die Strecke geschickt, drehte zwei Installationsrunden, dann folgte wenig später die nächste Zwangspause. Der Grund Während andere Teams ihre Programme fortsetzten, stand bei Audi erneut Ursachenforschung an.
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— SoyMotor.com (@SoyMotor) January 28, 2026
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¡Problemas para Audi! ¡Así vuelve el coche de Nico Hülkenberg al garaje!#F1 #F1Testing pic.twitter.com/vttchQr7nH
Schon nach dem ersten Testabbruch hatte Teamchef Jonathan Wheatley betont, dass man bewusst vorsichtig agiere. Statt Kilometer um jeden Preis zu sammeln, habe man sich entschieden, das Auto sofort abzustellen, sobald ein Problem erkannt werde. Genau dafür seien diese Testtage da: um Kinderkrankheiten zu finden, bevor es ernst wird. Trotzdem sorgt der erneute frühe Stopp für unruhige Schlagzeilen. Für Hülkenberg ist der erste offizielle Formel-1-Arbeitstag im Audi.
Audi nicht allein mit Problemen
Allerdings: Audi ist keineswegs das einzige Team mit Startschwierigkeiten. Auch Alpine und die Racing Bulls lösten bereits rote Flaggen aus, Haas sorgte am Mittwoch für die zweite Unterbrechung. Bei Red Bull war es am Vortag sogar ein Unfall von Isack Hadjar, der den Ablauf stoppte.

Der Kontext ist klar: Das komplett neue Chassis- und Motorenreglement für 2026 stellt alle Teams vor enorme Herausforderungen. Der fünftägige Test, bei dem jedes Team nur an drei Tagen fahren darf, ist genau dafür gedacht, Schwachstellen frühzeitig aufzudecken.
Bei Audi wird man den zweiten Rückschlag dennoch genau analysieren. Niemand erwartet vom Neueinsteiger mit eigenem Antrieb sofortige Top-Zeiten, aber weitere Ausfälle würden den Druck erhöhen und kosten wertvolle Kilometer auf der Strecke.
Noch bleibt Zeit. Doch der Barcelona-Test zeigt: Der Einstieg der vier Ringe in die Formel 1 ist bisher ein Lernprozess, mit einigen harten Lektionen schon ganz am Anfang.
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