Formel 1

Horner spricht erstmals über ein Formel-1-Comeback

Formel 1 Christian Horner Red Bull Silverstone 2025
Christian Horner. Credit: Getty Images / Red Bull Content Pool
Bianca Garloff
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Christian Horner spricht erstmals über ein Formel-1-Comeback und macht klar, dass für ihn nur ein Projekt mit Erfolgspotenzial infrage kommt.

Er war einer der mächtigsten Männer der Formel 1 – und hat noch nicht ganz fertig mit der Formel 1. Der frühere Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat erstmals offen über seine Zukunft gesprochen und dabei ein mögliches Comeback in Aussicht gestellt. Klar ist aber auch: Einfach irgendwo anheuern kommt für Horner nicht infrage.

„Ich habe das Gefühl, dass ich in der Formel 1 noch unerledigte Aufgaben habe“, sagte der Brite bei einem Auftritt in Dublin. Gleichzeitig macht er deutlich, dass eine Rückkehr nur unter klaren Voraussetzungen möglich wäre. „Ich werde nicht für irgendetwas zurückkommen. Ich werde nur für etwas zurückkommen, das gewinnen kann.“ 

Horner wurde bei Red Bull entlassen

Horner prägte die erfolgreichste Phase von Red Bull Racing entscheidend mit. Unter seiner Führung holte das Team acht Fahrertitel, je vier mit Sebastian Vettel und Max Verstappen, sowie sechs Konstrukteurs-Weltmeisterschaften. Doch im Juli vergangenen Jahres war nach internen Querelen nach angeblichem Machtmissbrauch gegenüber einer Mitarbeiterin und ausbleibendem Erfolg Schluss. Nachfolger wurde Laurent Mekies.

Formel 1 Franco Colapinto Alpine Baku Aserbaidschan 2025
Franco Colapinto. Credit: Clive Rose/Getty Images/Pirelli

Zu beweisen hat Horner allerdings nichts mehr – und das betont er auch: „Ich muss nicht zurückkommen. Ich könnte meine Karriere jetzt beenden“, so der Brite. Gerade deshalb wolle er nur für die „richtige Gelegenheit“ wieder einsteigen.

Wichtig dabei: Es soll keine klassische Managerrolle sein. Horner: „Ich würde lieber Partner sein als nur ein Angestellter, aber wir werden sehen, wie sich das entwickelt. Ich habe es nicht eilig.“ Infrage kommen dabei nach Informationen von F1-Insider sowohl Aston Martin als auch Alpine. 

Alpine oder Aston Martin?

Beim Team des britischen Sportwagenherstellers soll allerdings Teamchef Adrian Newey kein Freund einer solchen Konstellation sein, bei Alpine kann Minderheitseigentümer Otto Capital seine 24 Prozent Anteile nach dann drei Jahren Haltezeit erst im September verkaufen.  

Horner selbst bestätigt Gespräche – mit allen! „Ich habe mit jedem einzelnen Formel-1-Team gesprochen, vom Ende des Feldes über das Mittelfeld bis zur Spitze“, verrät er. Bis zum Frühjahr könne er ohnehin nichts entscheiden, solange läuft seine Red Bull-Sperre noch. Dass sein Name weiter hoch gehandelt wird, nehme er indes als Kompliment.

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Autor

Bianca Garloff
Bianca Garloff

Mit einem Speedway-Stadion vor der Haustür aufgewachsen, Politik, Publizistik und Geschichte studiert, Michael Schumacher zugejubelt; mit dieser Kombination landet sie 2004 bei AUTO BILD. Volontariat auf der Springer-Journalistenschule. Als Redakteurin für AUTO BILD und SPORT BILD erst Schumi, dann Vettel und Rosberg auf den Fersen. Seit 2016 ist sie Redaktionsleiterin von AUTO BILD MOTORSPORT. 2020 wird sie zum Teil von F1-Insider.com, schreibt auch für SPORT1 und das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Twitter: @bgarloff


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