Mercedes-Teamchef Toto Wolff schwärmt vom 2026er-Konzept und spricht von einer „zusätzlichen Dimension“ in der neuen Saison.
Die Formel 1 steht 2026 vor einem tiefgreifenden Wandel und der sorgt weiterhin für Diskussionen. Neue Technik, neue Fahrweisen, neue Szenarien. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bleibt gelassen. Nach ersten Streckenläufen fällt das Urteil deutlich freundlicher aus als nach den viel kritisierten Simulator-Erfahrungen. Wolff sagte am Rande der Mercedes-Präsentation klar: „Ich sehe überhaupt keine negativen Punkte, und ich übertreibe hier nicht oder versuche, etwas besser darzustellen, als es ist.“
Besonders spannend wird es laut Wolff beim neuen Antriebskonzept. Der deutlich stärkere Elektroanteil eröffnet neue taktische Möglichkeiten, mit teils extremen Geschwindigkeitsunterschieden auf der Geraden.

Ein Beispiel aus den Tests blieb hängen: „George (Russell, Anm. d. Red.) ist an Colapinto vorbeigefahren, während dieser auf Longruns war. Ich glaube, es waren 50 oder 60 Kilometer pro Stunde Unterschied auf der Geraden.“
Mercedes-Boss Wolff freu sich über eine „zusätzliche Dimension“
Genau solche Situationen machen das neue System aus Sicht von Wolff so reizvoll. „Das ist extrem spannend, wann, wo und wie ein Fahrer diese Energie einsetzt und optimiert.“ Der Mercedes-Boss erwartet dadurch mehr Überholmanöver, teils an völlig unerwarteten Stellen. „Neben den schnellsten Autos und den besten Fahrern kommt eine zusätzliche Dimension von intelligentem Fahren hinzu.“
Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Bisher habe ich wirklich keine negativen Aspekte gesehen. Für mich erfüllt das Paket bislang alle Kriterien.“ Auch das neue Fahrzeugdesign gefällt dem Österreicher: „Ich finde die Autos großartig, sie sehen spektakulär aus. Sie sehen wieder aus wie Formel-1-Autos. Sie sind nicht zu klein, nicht zu groß und nicht wie die Wale aus der Vergangenheit. Die Optik ist sehr gut.“
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