Ex-Formel-1-Teamchef Horner spricht über die Hintergründe seines Red-Bull-Rauswurfs.
Zum ersten Mal spricht Christian Horner ausführlich über sein Aus bei Red Bull und schildert aus seiner Sicht: Max Verstappen und dessen Vater Jos seien nicht verantwortlich.
Nach 20 Jahren als Teamchef musste er im vergangenen Sommer seinen Posten räumen. In der neuen Staffel von Drive to Survive beschreibt er die Situation als schmerzhaft und abrupt. „Es war alles ziemlich plötzlich. Ich hatte nicht einmal die Chance, mich richtig zu verabschieden“, sagt Horner. „Natürlich ist die erste Reaktion, wenn man so etwas serviert bekommt: ‚Zum Teufel mit ihnen‘. Mir wurde etwas genommen, das mir sehr viel bedeutet hat.“

Wer initiierte den Horner-Rauswurf?
Spekulationen über interne Machtkämpfe und den Einfluss der Verstappens weist der Ex-Teamchef jedoch zurück. Zwar sei Jos Verstappen „nie mein größter Fan gewesen“, doch er betont: „Ich glaube nicht, dass die Verstappens in irgendeiner Weise verantwortlich waren.“
Stattdessen sieht der 52-Jährige die Entscheidung in der Red-Bull-Führungsetage verankert. Seiner Einschätzung nach sei die Trennung von Oliver Mintzlaff getroffen worden, mit Helmut Marko im Hintergrund beratend. Nach dem Tod von Firmengründer Dietrich Mateschitz habe sich die Machtstruktur im Konzern verändert. „Nach Dietrichs Tod wurde ich vielleicht als jemand gesehen, der zu viel Kontrolle hatte“, so Horner.
Derweil arbeitet er an seinem F1-Comeback. Der Brite strebt eine Rolle als Team-Anteilseigner an. Verbindungen werden unter anderem zu Aston Martin und Alpine gehandelt.
FOLGT UNS AUF YOUTUBE!
DAS IST F1-Insider.com!